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Stadterneuerung Ostend

Förmliches Sanierungsverfahren nach §§ 136 ff. Baugesetzbuch


Stadterneuerung, Büro, Gewerbe, Wohnen

Stadtteil:

Planungsanlass
Nach der Durchführung vorbereitender Untersuchungen wurde das südliche Ostend im Jahr 1986 als Sanierungsverfahren „Ostendstraße“ förmlich festgelegt. Die Sanierungssatzung wurde am 17.02.1987 bekannt gemacht und ist damit in Kraft getreten.


Planungsgebiet
Das Sanierungsgebiet wird begrenzt durch die Ostendstraße im Norden, die Howaldtstraße und die westliche Grenze des Grundstücks der EZB im Osten, den Main im Süden und die Obermainanlage im Westen. Das Gebiet wurde 2003 um das Grundstück Oskar-von-Miller-Straße Nr. 51 und 2006 um die Flächen der Ruhrorter Werft erweitert.


Planungsziele
Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wurden im südlichen Ostend städtebauliche Mängel und Missstände festgestellt, die ein direktes Eingreifen der Stadt erforderten. Ziel des Sanierungsverfahrens ist es, eine Stabilisierung des Stadtteils zu erreichen und die Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung und Kultur zu stärken. Mindergenutzte gewerbliche Flächen sollen für den Wohnungsbau und für gemischte Nutzungen gewonnen sowie das Freiflächenpotential entlang des Mains zu Gunsten der Bevölkerung genutzt werden.


Projektverlauf
Der Stand der Entwicklung nach 20 Jahren Sanierungstätigkeit zeigt, dass die Ziele in Bezug auf die Umnutzung von gewerblich-industriell genutzten Flächen hin zu Wohnungsbau fast erreicht sind. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden ca. 770 Wohneinheiten durch private Investoren neu geschaffen, weitere 50 Wohneinheiten kommen in den nächsten Jahren noch hinzu. Gleichermaßen wurde die erforderliche Infrastruktur ergänzt. Eine Kindertagesstätte wurde errichtet und für eine zweite, deren Bau in den nächsten Jahren erfolgen soll, wurde ein Grundstück gesichert. Die Bankakademie, eine Ausbildungsstätte für Bankangestellte, hat ebenfalls die Lagegunst des Frankfurter Ostends erkannt und ihr neues Schulungsgebäude Anfang 2001 bezogen. Unter dem gemeinsamen Dach des Bildungszentrums Ostend haben die Volkshochschule, das Abendgymnasium, die Bethmannschule und das Dr. Hoch´sche Konservatorium ihr neues Domizil gefunden. Neben der Realisierung des Paul-Arnsberg-Platzes als Quartiersplatz wurden die ehemaligen Hafenflächen auf der Weseler Werft zu einer öffentlichen Grünfläche in Fortsetzung des Mainuferparks umgestaltet. Der Grüngürtel entlang des Mains wird durch die Umgestaltung der Ruhrorter Werft in Richtung Osten fortgeführt werden.

Projektleitung

Herr Gilbert Mayr

Telefon: +49 (0)69 212 30418
Telefax: +49 (0)69 212 30761