Stadtentwicklung
Frankfurt am Main bildet mit rund 670.000 Einwohnern und 600.000 dort arbeitenden Menschen das Zentrum der Rhein-Main-Region. Innerhalb dieses Gebiets als internationalem Wirtschaftsstandort hat Frankfurt die zentrale Funktionen einer „Global City“ zu erfüllen. Für die Stadtentwicklungsplanung bedeutet das seit langem, über die örtlichen Dimensionen der Daseinsvorsorge für die eigene Bevölkerung hinaus in einem größeren Maßstab zu denken. Es gilt, die Belange der Stadt und Region in einem gemeinsamen Kontext zukunftsfähig zu gestalten. Stadtentwicklungsplanung in Frankfurt am Main deckt daher ein breites Spektrum ab. Als Hauptthemenfelder sind Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Freiraum und Grün zu nennen. Basis und Bezugspunkt der Frankfurter Stadtentwicklungsplanung ist der Flächennutzungsplan.
Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen bei Analysen und Entwicklungsmodellen zur räumlich-funktionalen Struktur des Stadtgefüges und erstrecken sich dann vor allem auf räumliche und fachliche Gesamtkonzepte sowie Rahmenplanungen. Die Planungen sind zwischen den Ämtern der Stadtverwaltung, dem Landesentwicklungsplan, dem Regionalplan und dem – in Aufstellung befindlichen – regionalen Flächennutzungsplan des Planungsverbandes Frankfurt Rhein-Main abzustimmen.
Daneben haben die formale Zusammenarbeit und immer mehr auch die informelle Kooperation mit den kommunalen Partnern in der Region an Bedeutung gewonnen. Um die planerischen Zusammenhänge der Stadt Frankfurt am Main und ihrer 21 Nachbargemeinden besser abwägen zu können, haben das Planungsdezernat und Stadtplanungsamt im Jahr 2007 ein Nachbarschaftsforum ins Leben gerufen, das dem gemeinsamen Fachaustausch zwischen den planenden Stellen dient. Bisher fanden fünf Treffen statt, deren Ergebnisse als Erfolg versprechend angesehen wurden.
Umfassende Informationen erhalten Sie in dem turnusmäßig herausgegebenen Bericht zur Stadtentwicklung Frankfurt am Main unter Publikationen.

