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Sanierung und Umnutzung des Kuhhirtenturms
zum "Hindemith-Kabinett"

Kuhhirtenturm nach dem Umbau, © Peter Altenburger

Am westlichen Eingang zum Viertel steht der so genannte Kuhhirtenturm, der in früheren Jahren Paul Hindemith als Wohnstätte diente. Dieser Turm gehörte zur ehemaligen Stadtbefestigung von Sachsenhausen und wurde zuletzt durch das Haus der Jugend als Wohnung genutzt. Nachdem die Bewohner ausgezogen waren, ergab sich die einmalige Chance, den Turm im Rahmen des Stadterneuerungsverfahrens im Sinne einer Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Altstadtviertels umzunutzen.
So entstand die Idee, den Turm der Hindemith-Stiftung zur Präsentation des Lebens und Wirkens des Komponisten an authentischem Ort zur Verfügung zu stellen.


Kammermusiksaal im Kuhhirtenturm, © Peter Altenburger

Der Kuhhirtenturm wurde im Verlauf des Jahres 2010 einer umfassenden, denkmalgerechten Sanierung unterzogen.
Im Feburar 2011 waren die Bauarbeiten am Turm abgeschlossen. Die Hindemith-Stiftung übernahm den Turm und führte ihn seiner neuen Nutzung zu. Seither ist der Turm auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Jetzt können sich hier Musikliebhaber und historisch Interessierte an einem Ort treffen, der aufs Engste mit der Biografie und dem Werk Paul Hindemiths und dem Frankfurter Kulturleben der 1920er Jahre verbunden ist.


Kammermusiksaal im Kuhhirtentum, © Christian Richters

Hindemith hat in diesem Turm einige Jahre gelebt und hier bedeutende Werke komponiert, darunter die Oper Cardillac und den Liederzyklus Marienleben nach Gedichten von Rilke. Vieles ist aus dieser Zeit überliefert, etliche Dokumente hat Hindemith dazu hinterlassen. All dies wird im Turm in einer Dauerausstellung gezeigt, sein Leben und sein Werk werden unter anderem im so genannten Hindemith-Zimmer veranschaulicht. Alles findet schließlich seinen buchstäblichen Höhepunkt unter der Turmhaube, im vielleicht kleinsten Kammermusiksaal der Welt, in dem künftig nicht nur Werke von Hindemith aufgeführt werden sollen.