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Sommerhoffpark

Rahmenplan, Wohnen

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Die zentrale Qualität des Rahmenplangebietes - der Sommerhoffpark - ist nur durch einen schmalen Zugang zwischen Kindertagesstätte und Umspannwerk zu erreichen. Ansonsten zeigt sich das Planungsgebiet städtebaulich defizitär mit einem scheinbar planlosen Nebeneinander unterschiedlichster Nutzungen, dem Fehlen von Aufenthaltsräumen, von Läden und von Gastronomie an der Gutleutstraße sowie von attraktiven Grünverbindungen entlang des Mains und zwischen Main und Gutleutstraße. Ein Teil der gewerblich-industriellen Nutzungen (Heizkraftwerk und Betonwerk Bims-Nagel) wurde bereits aufgegeben.

Planungsgebiet
Das rund 20 Hektar große Gebiet befindet sich am nördlichen Mainufer. Zirka 1,1 Hektar davon entfallen auf das Grundstück der Deutschen Bahn, das vom Umspannwerk im Norden bis zum Main parallel zum Bahndamm verläuft und den östlichen Abschluss des Planungsgebietes bildet. Nördlich des Planungsgebietes verläuft die Gutleutstraße, die mit Anschlussstelle Westhafen den motorisierten Individualverkehr (MIV) wie auch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch die Buslinie 37 bedient. Die südliche natürliche Begrenzung durch den Main umfasst das Planungsgebiet bis zur Verlängerung der Erntestraße im Westen an der Schnittstelle zum Industriegebiet (Sehring).

Planungsziele
Ziel des Städtebaulichen Rahmenplans ist, unter anderem durch Flächenkonversion der Hafenbetriebe (auf Höhe der so genannten Wurzelsiedlung) ein ideal nach Süden ausgerichtetes Wohnquartier zu schaffen.
Eine weitere Konversionsfläche ist das Grundstück der Deutschen Bahn mit dem stillgelegten Heizkraftwerk. Bedingt durch die exponierte Lage am Fluss und an der Main-Neckar-Brücke kann hier ein repräsentativer Stadteingang geschaffen werden. Als lärmabschirmender Gebäuderiegel, einseitig erschlossen, können ein Studentenwohnheim und zwei direkt am Fluss gelegene Wohntürme mit integrierter Kindertagesstätte entstehen.

Im Zuge all dieser Umstrukturierungen soll der Mainuferpark nach Westen fortgeführt werden, um den Sommerhoffpark mit dem Westhafen zu vernetzen. Auch kann durch Wegfall einer sanierungsbedürftigen Kindertagesstätte an der Gutleutstraße eine angemessene Eingangssituation für den Park entstehen.

Projektverlauf
Bereits im Jahr 2005 erging ein Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main mit dem Betreff: „Sommerhoffpark vernetzen“. In den folgenden Jahren entstand auf Grundlage der Entwicklungsstudie Nördliches Mainufer der städtebauliche Rahmenplan Sommerhoffpark.
Dieser Rahmenplan wurde am 24.02.2011 unter § 9545 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und bildet in Verbindung mit dem Fluchtlinienplan Nr. 1735 die heutige planungsrechtliche Beurteilungsgrundlage nach § 34 Baugesetzbuch.
Die im Rahmenplan Sommerhoffpark dargestellten Flächen „A“ und „B“ und die Erschließung entlang des östlichen Parkrandes sind nicht aktuell. Während der Planungsphase stellte sich die Lösung einer gemeinsamen Erschließung von der Gutleutstraße als geeigneter dar. Somit entfällt auch der angedachte Kreisverkehr und der Zuschnitt der Grundstücke des Landeswohlfahrtsverbandes und der Deutschen Bahn verbleibt größtenteils in der ursprünglichen Form. Die Schüler der Schule am Sommerhoffpark (SamS) und zukünftig auch die Schüler der Hermann-Herzog-Schule (HHS) haben somit einen ungehinderten Zugang in den Park von der Schule aus.
Bei der in der Studie Nördliches Mainufer dargestellten Bebauung handelt es sich um einen Vorschlag.
Die Durchführung eines Ideenwettbewerbs im Jahre 2013 für zwei Wohntürme in der Nutzungsfläche „A“ des Rahmenplans führte zur Auswahl des Architekturbüros Cyrus Moser.
Zur Stabilisierung der Wurzelsiedlung soll nach Beendigung der bestehenden Pachtverträge der Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH über eine Nutzungskonversion zugunsten eines Quartierszentrums samt Wohnungen und Kindertagesstätte für diese zirka 1,25 Hektar große am nördlichen Mainufer gelegene Fläche intensiver nachgedacht werden. Erste Planungsüberlegungen existieren bereits, unter anderem von den Studierenden der Technischen Universität Darmstadt des Sommersemesters 2014.

Sie finden im Parlamentsinformationssystem der Stadt Frankfurt am Main (PARLIS) unter der Vorlage M 258 aus dem Jahre 2010 weitere Informationen.


Projektleitung

Frau Anita Rosskopf

Telefon: +49 (0)69 212 30477
Telefax: +49 (0)69 212 30731