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Honsellstraße

Bebauungsplan Nr. 799Ä - Honsellstraße - 1. Änderung


Städtebaulicher Entwurf, Wohnen, Büro

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Das für die Bebauungsplanänderung zentrale Grundstück wurde in den neunziger Jahren zur Entwicklung eines Einkaufszentrums vorgesehen. Der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 799 aus dem Jahr 2011 bildet durch die Festsetzung eines eingeschränkten Kerngebiets eine Grundlage zur Ansiedlung von Büronutzung, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Großflächiger Einzelhandel sowie Wohnnutzung wurden ausgeschlossen.
Das neu erarbeitete städtebauliche Konzept sieht für diesen Bereich nunmehr eine Mischung aus Büro- und Wohnbebauung vor. Die Planung überzeugt, weil sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines Wohnquartiers im Frankfurter Ostend- östlich der Bahnlinie- schafft. Gleichzeitig bietet sie jedoch in der Nähe der Europäischen Zentralbank Flächenangebote für andere europäische Institute und/oder Folgeeinrichtungen aus dem Bürosektor, ohne den für Wohnnutzungen geeigneten Baugrund in zu hohem Umfang zu beanspruchen. Hierzu trägt die Planung eines Hochhauses an der Hanauer Landstraße bei, das eine Höhe von maximal 60 m nicht überschreiten soll. Großflächiger zentrenrelevanter Einzelhandel ist weiterhin nicht vorgesehen. Der aus der Wohnnutzung resultierende Infrastrukturbedarf ist Gegenstand der weiteren Planung.
Durch die Nähe des grünen Mainufers, die hervorragende Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die leichte Erreichbarkeit vieler Arbeitsplätze, Bildungseinrichtungen und privatwirtschaftlicher Versorgungsangebote ist der Standort für die angestrebte Mischung aus Wohnen und Büros außerordentlich attraktiv.

Allerdings unterliegt der neue Wohnstandort wegen der Nähe zum Bahnverkehr auf den Mainbrücken und der benachbarten Sportparknutzung sowie durch die Nachbarschaft zum gewerblich genutzten Unterhafen erheblichen Lärmimmissionen, die im weiteren Verfahren durch Baukörperstellung, Grundrissausrichtung und bauliche Lösungen zu bearbeiten sind.

Die festgesetzten Nutzungsbeschränkungen im Bereich des Hafenparks und der Molenspitze können aufgrund von Änderungen an einem im Unterhafen ansässigen Störfallbetrieb, die zu einer Reduzierung der angemessenen Abstände geführt haben, entfallen. Die Flächen des Parks und des Grundstücks auf der Mittelmole werden folglich in das neue Planverfahren integriert, um die einschränkenden Regelungen zu bereinigen.

Um die beschriebene städtebauliche Planung und die rechtlichen Anpassungen realisieren zu können, bedarf es einer Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 799 – Honsellstraße. Dies soll durch das Bauleitplanverfahren B 799Ä – Honsellstraße – 1. Änderung erfolgen.

Planungsgebiet
Das Planungsgebiet umfasst den Baublock, der durch die Hanauer Landstraße, die Honsellstraße, die Mayfarthstraße und die Eytelweinstraße begrenzt wird. Zusätzlich enthält der Geltungsbereich die vollständige Fläche des Hafenparks sowie das Baugrundstück auf der Molenspitze. Die Gesamtfläche des Planbereiches beträgt ca. 11 ha.

Planungsziel
Mit der Änderung des bestehenden Planungsrechtes soll der Bereich zwischen Hanauer Landstraße, Honsellstraße, Mayfarthstraße und Eytelweinstraße zu einem erheblichen Anteil für Wohnnutzung und Wohnfolgeeinrichtungen (wie z.B. eine Kita) gesichert werden. Zugleich soll eine verdichtete Büronutzung in Form eines Hochhauses an der Hanauer Landstraße ermöglicht werden. Das Baugrundstück auf der Molenspitze wird planungsrechtlich für eine uneingeschränkte Hotel-/Boardingnutzung vorbereitet. Der Hafenpark wird vollflächig als Öffentliche Grünfläche mit der bestehenden Zweckbestimmung als Hafenpark mit seinen Sportanlagen gesichert.

Projektverlauf
Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplans und die Änderung des bestehenden Planungsrechts ist ein städtebaulicher Entwurf des Büros AS & P – Albert Speer und Partner, der gleichzeitig auch das Konzept zur Qualifizierung des Aufstellungsbeschlusses vom 25.09.2014 bildete. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB fand am 04.11.2014 im Rahmen der Sitzung des Ortsbeirats 4 statt. Die frühzeitige Beteiligung der Behörden nach § 4 (1) BauGB wurde im Zeitraum vom 23.02.2015 bis zum 23.03.2015 durchgeführt. Vom 31.05.2017 bis zum 03.07.2017 wurden die Öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Behörden durchgeführt.

PDF-Dateien zum Projekt


Projektleitung

Frau Carolin Gahl

Telefon: +49 (0)69 212 35666
Telefax: +49 (0)69 212 30731