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Frankfurts neuer Stadtteil im Nordwesten

Ausgangslage - Ziele

Vorbereitende Untersuchungen

Ausgangslage

Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist weiterhin von Engpässen geprägt. Bedarf und Nachfrage nach Wohnraum bestehen in fast allen Marktsegmenten. Die Potenziale aus Konversion und Nachverdichtung können den Bedarf nicht mehr decken. Große Neubaugebiete wie der Riedberg und das Europaviertel werden in absehbarer Zeit fertiggestellt sein.
 
Eine weitere Entwicklung am Stadtrand außerhalb der heute bebauten Bereiche ist daher unumgänglich. Der vorgesehene Bereich im Frankfurter Nordwesten bietet ein großes Siedlungspotential für einen neuen Stadtteil, der mit relativ geringem Aufwand an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen werden kann.

Östlich der Autobahn sind schon heute Teilflächen im Anschluss an Niederursel und Praunheim schon als Wohnbaufläche beziehungsweise als gewerbliche Fläche im Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) dargestellt.


Ziele

Blick nach Westen über den Untersuchungsraum, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Wohnraum soll möglichst schnell und mit vollständiger Infrastruktur entstehen. Die intensive Einbindung und die Abstimmung der Entwicklungsvorstellungen der Nachbargemeinden, insbesondere Oberursel und Steinbach, sind notwendig. Wesentliche Ziele für die Entwicklung des neuen Stadtteils sind:

  • 8.000 -12.000 Wohnungen für maximal 30.000 Bewohner,
  • Schaffung von Stadtquartieren mit einem Mix aus genossenschaftlichem und gemeinschaftlichen Wohnungsbau, aus privatem und 30 % gefördertem Wohnungsbau,
  • Integration in die regionale Grün- und Siedlungsstruktur und
  • grüne Zäsuren zwischen bestehenden Quartieren.

Umsetzung

Das Gebiet soll über eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach § 165 Baugesetzbuch entwickelt werden, die neben einer zügigen Gebietsentwicklung unter anderem folgende Vorteile bietet: 

  • die soziale Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten, wird parallel zur Besiedlung gebaut,
  • Baugrundstücke werden an Bauherren und Projektentwickler mit einer kurzfristigen Bauverpflichtung verkauft,
  • der Grundstückspreis wird vom Gutachterausschuss festgelegt und
  • Spekulationsgeschäfte mit Grundstücken werden verhindert.

Bevor eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme eingeleitet werden kann, sind ihre Notwendigkeit und ihre Durchführbarkeit zu untersuchen. 
Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Vorbereitende Untersuchungen.