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Überörtliche Zusammenarbeit

Internationale Metropole

Als Motoren der Raumentwicklung in Deutschland und Europa werden die Europäischen Metropolregionen angesehen. Sie bestehen im Kern aus einer oder mehreren Großstädten in einem Verdichtungsraum oder einem eng verflochtenen Umland. Sie erfüllen im europäischen Maßstab wichtige wirtschaftliche Funktionen wie Entscheidungs- und Kontrollfunktionen (Entscheidungszentren der öffentlichen Hand, der Wirtschaft und der Finanzwelt), Innovations- und Wettbewerbsfunktionen (Generierung technisch-wissenschaftlicher, sozialer und kultureller Innovationen) und die Gateway-Funktion (Einbindung in nationale und internationale Waren-, Personen- und Informationsströme). In den Leitbildern und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland werden in Deutschland elf Europäische Metropolregionen aufgezeigt. Dabei ist Frankfurt am Main die Metropole im Kern der Europäischen Metropolregion Frankfurt Rhein-Main, die auch Mitglied im Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) ist.


Regionale Verflechtungen

Arbeitspendler nach Frankfurt am Main, © IHK Frankfurt am Main (2014): Mobile Arbeitnehmer - Pendlerverflechtungen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main

Die Herausbildung von Stadtregionen erfolgt im Wesentlichen durch die Entwicklung intensiver Verflechtungen zwischen Kernstädten und Umland. Zu nennen sind hier z.B. wirtschaftliche Verflechtungen oder Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitpendler. Bezogen auf Frankfurt am Main können diese Verflechtungen sehr weitreichend sein und bis Gießen, Fulda, Aschaffenburg und Darmstadt oder sogar noch darüber hinaus gehen. Auch in Bereichen wie Trinkwasserversorgung oder Frischluftaustausch bestehen intensive Bezüge und Wechselwirkungen. Zudem gehört die Region Frankfurt Rhein-Main zu den wirtschaftlich besonders prosperierenden Regionen mit einem starken Wachstum der Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahl. Dies betrifft sowohl die Kernstadt als auch die meisten Kommunen im Umland. Eine ausreichende Wohnraumversorgung, die Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens, die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur sowie die Sicherung der Umwelt- und Lebensqualität auch angesichts des Klimawandels sind dabei große Herausforderungen.
Aufgrund der intensiven stadtregionalen Verflechtungen gilt es, tragfähige Strategien und Lösungen für die oben genannten Herausforderungen letztlich ebenfalls auf der Ebene der Stadtregion zu finden. Alle Kommunen in der Region sind gehalten, hierbei ihren spezifischen Beitrag zu leisten. Aktuelle Zahlen zu verschiedenen Entwicklungen können dem regionalen Monitoring des Regionalverbands FrankfurtRheinMain entnommen werden.


Landes- und Regionalplanung

Planungsebenen in Hessen, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Im Rahmen von Fortschreibungen des Landesentwicklungsplans Hessen (LEP 2000) werden die große Bedeutung der Stadt Frankfurt am Main als Entwicklungsmotor für Land und Region sowie die Notwendigkeit zur Intensivierung regionaler Kooperationen betont. Die 3. Änderung des LEP 2000 ist am 10. September 2018 im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen veröffentlich worden, eine 4. LEP-Änderung befindet sich im Verfahren. Weitere Informationen zur hessischen Landesplanung sind im Landesplanungsportal abrufbar. Die Stadt Frankfurt am Main bringt Ihre Anregungen zur Landes- und Regionalplanung als Stellungnahmen aktiv ein.

Auf regionaler Ebene liegt die Stadt Frankfurt am Main im Regierungsbezirk Darmstadt und ist Mitglied im Regionalverband FrankfurtRheinMain (RVFRM). Die Regionalversammlung Südhessen und der RVFRM sind für den Regionalplan Südhessen und die Regionale Flächennutzungsplanung zuständig. Das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main unterstützt die Delegierten der Stadt in der Verbandskammer des Regionalverbands und der Regionalversammlung Südhessen in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.

Der Regionalplan Südhessen/Regionale Flächennutzungsplan 2010 (RPS/RegFNP 2010) stellt bundesweit eine Besonderheit dar. Dieses Planungsinstrument wurde mit der Änderung des Raumordnungsgesetzes von 1998 eingeführt und vereint die zwei sonst üblichen Ebenen der kommunalen Flächennutzungspläne und des Regionalplans in einem Planwerk. Weitere Informationen haben wir hier zusammengestellt.


Ansprechpartner/-innen

Herr Ludwig Korte

Telefon: +49 (0)69 212 47907
Telefax: +49 (0)69 212 30731