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Post-Corona-Innenstadt Frankfurt

Gemeinsame Wege fr die Frankfurter Innenstadt gestrkt aus der Krise hervorzugehen

Thema:
Experimentelle Stadt
Stadtteil: Ortbezirk:
1
Gebietsgröße:
ca. 190 ha
Kontakt:

Frau Andrea Schwappach
Telefon: +49 (0)69 212 40042


Aktuelles

Stadt-Werkstatt mitten in der Altstadt © Stefanie Kösling
Werkstatt

Stadt-Werkstatt mitten in Frankfurts Altstadt

Veranstaltungsort:

Agentur des städtischen Wandels
Braubachstraße 7
60311 Frankfurt am Main

Siebdruck-Werkstatt:
14.12.2023, 14 bis 19 Uhr
Hocker-Werkstatt:
15.12.2023, 14 bis 19 Uhr

4. Netzwerktreffen "Post-Corona-Stadt" in Frankfurt

Netzwerktreffen Post-Corona-Stadt in Frankfurt

Rund 50 am Pilotprojekt „Post-Corona-Stadt“ beteiligten Stadtmacherinnen und Stadtmacher tauschen sich zum Thema krisenfeste Stadtorganisation aus und zogen ein vielfltiges Fazit, das nchstes Jahr in einem Forschungsbericht verffentlicht werden wird.

Lange Bank © Deutsches Architekturmuseum

Neuer Standort fr die Lange Bank

Beim 1. Gipfeltreffen an der Langen Bank wurde der neue Wunschstandort fr die Lange Bank in der Agentur des stdtischen Wandels von interessierten Brgerinnen und Brgern festgelegt.


Projektbeschreibung

Projektanlass

Die Corona-Pandemie hat die Innenstädte weltweit stark beeinflusst, und Frankfurt bildet hier keine Ausnahme. Doch während die Krise zunächst viele Herausforderungen mit sich brachte, eröffnete sie gleichzeitig auch Chancen für eine Neubewertung der Funktionen, Qualitäten und Alleinstellungsmerkmale der Stadt. Diese Einschätzung teilte auch das Bundesbauministerium (BMWSB). Es beschloss 2020 im Rahmen des 8. Projektdurchlaufs der Nationalen Stadtentwicklungspolitik 17 „Post-Corona-Stadt“ Pilotprojekte zu fördern. Diese erproben noch bis Ende 2023 innovative und beispielgebende Lösungen für krisenfeste Stadt- und Quartiersstrukturen.

Die Stadt Frankfurt am Main konnte sich unter insgesamt 222 Bewerbungen für das vielschichtige dritte Themenfeld qualifizieren. Sie bekam damit den Zuschlag "integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von Resilienzaspekten" praktisch zu erforschen. Dabei geht es darum,bis Ende 2023 zu ergründen, welche planerischen wie auch gesellschaftlich relevanten Fragestellungen in Folge der Covid-19-Pandemie von Relevanz sind und wie neue Antworten und Lösungsansätze gefunden werden können. Dabei wird Bezug auf die "Neue Leipzig Charta" genommen.

Am Beispiel der Frankfurter Innenstadt wird untersucht, wie Antworten und Lösungen gefunden werden können: Etwa auf die Frage, welche Rolle das Zentrum für die Zukunft von Stadt und Region spielt. Ein weiteres Thema ist wie sich die innerstädtischen Leitfunktionen des Handels, der Verwaltungs-, Service- und Dienstleistungen, der Kultur- und Freizeitangebote sowie des Wohnens zukünftig verändern. Und schließlich wird betrachtet welchen Einfluss neue Formen der Mobilität, notwendige Klimaanpassungen, die gerechtere Verteilung öffentlichen Raums und der gemeinwohlorientierte Stadtumbau auf die angewandte Planung und weitere Disziplinen haben.

 

Projektgebiet

Mit dem Modellprojekt wird der Fokus zunächst bewusst auf die Frankfurter Innenstadt innerhalb der Wallanlagen gerichtet. Der rund 190 Hektar große Stadtkern Frankfurts ist durch das nördliche Mainufer und den Zickzack-förmigen Grünzug der Wallanlagen, der die mittelalterliche Stadtbefestigung nachzeichnet, räumlich klar definiert. Gleichermaßen finden sich hier, wie in einem Labor, alle für ein Forschungsvorhaben notwendigen Versuchsanordnungen:

Diversität, bauliche Dichte, Straßen, Gassen, Plätze und Grünflächen, städtische, institutionelle, kulturelle und privatwirtschaftliche Funktionen – Einzelhandel, Büros und Wohnungen – Stadtverwaltung, Kirchen, soziale Einrichtungen, Museen, Galerien, Kinos und vieles mehr. Gleichzeitig ist Stadt mehr als die Summe aller Teile. Es werden deshalb über den gesetzten Rahmen des zentralen Stadtkerns hinaus diverse Anknüpfungspunkte zu den angrenzenden Nachbarschaften und weiteren Stadtteilen mitberücksichtigt. Ohnehin zielen alle Pilotvorhaben der Nationalen Stadtentwicklungspolitik darauf ab, dass Erkenntnissen und entwickelte Methoden auch auf andere Orte und Projekte übertragbar sind.

Projektziel

Die Corona-Pandemie hat auf engem Raum vielfältige Trends verstärkt. Sie waren bereits vor der Krise spürbar und sind für viele Städte beispielhaft: Das Wachstum im Onlinehandel und Warenversand übt starken Druck auf den Einzelhandel aus. Homeoffice führt zu einer veränderten Nachfrage auf dem Wohn- und Büromarkt. Ausbleibende Besucher und Pendler bringen Einzelhandel, Gastronomie-, Freizeit- und Kulturbetriebe an ihre betriebswirtschaftlichen Grenzen. Das Mobilitätsverhalten ändert sich. Der öffentliche Raum wird stärker nachgefragt. Gleichzeitig steigen an einigen Stellen der Innenstadt die Bodenpreise rasant. Sie liegen höher, als die heutige Flächenrendite es erwarten ließe.

Um die planerischen Aufgaben, die aus den genannten und weiteren Herausforderungen resultieren, integriert zu lösen, bedarf es neuer, innovativer Prozesse. So wollen nicht nur die räumlich-funktionalen Erfordernisse gelöst werden. Vielmehr sind es die verschiedenen Akteure – insbesondere aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft – mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen die gehört und zur Kooperation eingeladen werden wollen. Im Rahmen des Modellprojektes werden verschiedene Formen der Prozessträgerschaft, des Projektmanagements und der Beteiligung auch anhand kleinerer Projekte und agiler Prozesse entwickelt und getestet.

Projektverlauf

Einen entscheidenden Impuls für die Bewerbung um das Bundesförderprogramm gab im August 2020 die Initiative Making Frankfurt. Mit einem ersten Aktionstag verwandelte die Gruppe gemeinsam mit weiteren Akteuren das nördliche Mainufer zwischen Eisernem Steg und Alter Brücke für einen Tag in ein Stadtraum-Experiment. So wurde für alle Beteiligten und die vielen Besucherinnen und Besucher für einen Tag erlebbar, was an diesem Ort alles möglich ist, wenn die Straße sich in einen Aufenthalts-, Begegnungs- und Erlebnisraum verwandelt.

Nach dieser ersten Aktion und Analyse des Status Quo galt es im nächsten Schritt integrierte Strukturen aufzubauen. Mit diesen werden gezielt auch neue Akteure adressiert und ermutigt, künftig dynamischer und kooperativ mit Unsicherheiten umzugehen und auf Krisen zu reagieren. Dies gelang mit Hilfe weiterer Impulsprojekte, öffentlicher Innenstadtdialoge und Workshops, die weiter unten näher beschrieben werden.

Grundsätzlich geht es in dem Forschungs- und Modellprojekt „Post-Corona-Innenstadt Frankfurt“ darum zu experimentieren und neue Wege zu gehen. Denn: einfachere Strukturen und kurze, schnelle Entscheidungswege erweisen sich in der Bewältigung der aktuellen Krise als vorteilhaft, wenn nicht elementar.

Die Förderung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik bot hierbei nicht nur die Möglichkeit einen Startpunkt zu setzen. Sie eröffente gleichermaßen auch einen Verhandlungsraum für weiterführende Aktivitäten – auch über den Förderzeitraum hinaus.




  • Making Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Frankfurt Innenstadt - Blick von oben auf die Zeil und Hauptwache © Andrea Schwappach
  • Frankfurt Innenstadt - Blick auf den Main © Stadtplanungsamt Frankfurt
  • Frankfurt Innenstadt - Blick in den Westen © Jonas Schwappach
  • Frankfurt Innenstadt - Blick auf die Skyline © Jonas Schwappach
  • Frankurt Innenstadt Zeil © Stadtplanungsamt Frankfurt

Mehr Informationen

Netzwerktreffen "Post-Corona-Stadt"

4.Netzwerktreffen "Post-Corona-Stadt" © Moritz Bernoully

Die Akteure der 17 Pilotprojekte "Post-Corona-Stadt" trafen sich im Laufe des dreijährigen Forschungszeitraum vier Mal. Austausch, das Lernen voneinander sowie das Profitieren von Synergieeffekten, standen hierbei im Fokus. Am 7. und 8. Novmerber fand in Frankfurt das letzte Netzwerktreffen statt.

An zwei intensiven Workshop-Tagen galt es zu prüfen, ob und wie die von den Pilotprojekten entwickelten Ansätze zu einer Steigerung der urbanen Krisenbewältigung führen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass resiliente Raumstrukturen, d.h. krisenfeste Stadtorganisation, neue Organisationsmodelle erfordern. 

 


Skizze Graphic Recording 4. Netzwerktreffen "Post-Corona-Stadt" Frankfurt ©  Tiziana Beck und Johanna Benz

Ein weiteres wichtiges Fazit von allen: Das Wissen, das in experimentellen Modellprojekten gewonnen wird, braucht mehr Öffentlichkeit! Die im Graphic Recording von Tiziana Beck und Johanna Benz erstellten Skizzen brechen die Ideen plakativ und nicht ohne Unterhaltungswert runter. Hier gehts es zur Skizzensammlung.

Weitere Impressionen  der 4. Vernetzungswerkstatt entnehmen Sie bitte dem untenstehenden PDF.


Agentur des stdtischen Wandels

Agentur des städtischen Wandels: Open House © Jonas Schwappach

Im März 2023 konnte für ein erdgeschossiges und somit barrierefrei zugängliche, leerstehende Ladengeschäft in der Braubachstraße 7 ein Überlassungsvertrag unterzeichnet werden. Hier wurde die Agentur des städtischen Wandels eingerichtet. Die Idee für den Aufbau dieser Institution entwickelte sich aus den Erkenntnissen des Aktionstags und Stadtraum Experiments am Mainkai sowie des Reallabors Hauptwache. Das Verständnis, dass Veränderungsprozesse nicht nur Zeit und Mut, sondern auch Impulse, Inspiration und Raum brauchen, führte zu der Überlegung, dass Frankfurt einen dauerhaften Ort benötigt, um sich mit dem städtischen Wandel auseinanderzusetzen. Denn der Stadtumbau ist ein wichtiges Thema, das alle Menschen bewegt.

Am Beispiel der Braubachstraße lässt sich idealtypisch der fortwährende, in Teilen auch radikale, städtische Wandel nachvollziehen. Noch vor 120 Jahren standen am gleichen Ort mehr als hundert, meist mittelalterliche Fachwerkhäuser. Sie machten Platz für eine moderne Infrastruktur. Hier fuhr die erste Straßenbahn vom Hauptbahnhof durch die Altstadt. Gleichermaßen war die neu geschaffenen Braubachstraße ein Ort für innovative Wohn- und Geschäftshäuser aus Stein und Eisenbeton. Diese widerstanden, anders als die benachbarten Fachwerkhäuser, sogar den Luftangriff im Zweiten Weltkrieg. Sie gelten noch heute als städtebauliche und architektonische Juwelen. Daran, dass die Braubachstraße – genauer: die Braubachstraße 7 – auch heute für Veränderung steht, erinnern zudem die Leuchtbuchstaben über der Eingangstür. Im legendären Fachgeschäft „Autobedarf Schuwerack“ wurden rund 70 Jahre lang Ersatzteile an Autobesitzer verkauft. Zukünftig wird es in diesen Räumlichkeiten nicht mehr um Auto- sondern um Stadtbedarf gehen.

Stadtentwicklung als Gemeinschaftaufgabe
Mit der Agentur des städtischen Wandels entsteht ein Ort, an dem Stadtentwicklung integriert, nachhaltig, zukunftsorientiert und vor allem gemeinsam vorgedacht und umgesetzt wird – in der Begegnung und im gemeinsamen Austausch wie auch in Form einer Anlauf- und Koordinierungsstelle. Vor allem aber ist die Agentur ein öffentliches Laboratorium, eine Ideenschmiede, eine Werkstatt, in der erkundet und probiert werden darf, ohne schon genau zu wissen, was dabei herauskommen wird.

Testwoche im Rohbau
In der letzten Märzwoche 2023 war die Agentur des städtischen Wandels zum ersten Mal probeweise geöffnet. In unterschiedlichen Veranstaltungs-, Begegnungs-, Dialog- und Austauschformaten waren alle Frankfurterinnen und Frankfurter eingeladen, die neuen Räume kennenzulernen. In diesen wird sich nunmehr alles um die Zukunft der Innenstadt drehen. Überraschend war, dass alle Besucherinnen und Besucher gleichermaßen den Wert des offenen Raums mit seinen drei großen Schaufenstern erkannten. Dies führte dazu, dass sie sich den weitgehenden Erhalt des Rohbau- und Werkstatt-Charakters wünschten. Was die Testwoche auch zeigte: Stadtentwicklung ist eine Gemeinschaftaufgabe vieler, ganz unterschiedlicher Akteure. Ihre jeweiligen Interessen, Perspektiven und Bedarfe wollen gesehen und bestmöglich berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist Stadtentwicklung und Wandel ein gesamtstädtisches Vorhaben, an dem neben Politik, Ämtern und Institutionen auch zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure wie Vereine, Initiativen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen aktiv mitwirken.


  • Agentur des städtischen Wandels: Schaufensterfront Braubachstraße 7 © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Bring your own lunch © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Graphic Recording by Johanna Moraweg © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Ideensammlung © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Dialogrunde  © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Sitzung des Städtebaubeirats © Felix Krumbholz
  • Agentur des städtischen Wandels: Testbetrieb während des Umbaus © Felix Krumbholz
  • Vorgängernutzung der Braubachstraße 7: Autobedarf Schuwerack © Moritz Bernoully
  • Vorgängernutzung der Braubachstraße 7: Autobedarf Schuwerack © Moritz Bernoully
  • Agentur des städtischen Wandels: Mach Mitte! © Stefanie Kösling
  • Agentur des städtischen Wandels: Eröffnung © Stefanie Kösling
  • Agentur des städtischen Wandels: BarCamp © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Mainkai

Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch

2022 initiierte ein Zusammenschluss ganz unterschiedlicher Menschen, Gruppen und Institutionen aus Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft gleich zwei Testfelder für integrierte Stadtentwicklung. Den Anfang machte das Stadtraum-Experiment Sommer am Main. Ein Künstlerkollektiv verwandelte den Mainkai zusammen mit Frankfurter Schülerinnen und Schülern in eine bunte Sport- und Erlebnisfläche für Groß und Klein. Gleichzeitig entstanden unterschiedliche Räume für Dialoge zur Zukunft der Innenstadt und des Erholungsraums am Mainufer. Die vielfältigen Formate mit Sport und Bewegung, Kunst und Kultur, Umwelt- und Nachhaltigkeits- sowie Planungs- und Stadtentwicklungsthemen boten auf dem Mainkai die Möglichkeit vieles auszuprobieren. Angesprochen wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher sowie auch kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie hatten bei den Veranstaltungen die Möglichkeit, Vorstellungen davon zu entwickeln, welche Qualitäten das nördliche Mainufer zwischen Untermain- und Alter Brücke haben kann, wenn es verkehrsberuhigt oder ganz vom Durchgangsverkehr befreit ist.

Der partizipative Prozess der Neugestaltung und Umnutzung des Mainkais findet über die Sommermonate 2023 und 2024 eine Fortsetzung. Während im ersten Jahr die asphaltierte Straße eine temporäre Umgestaltung mit Hilfe von StreetArt, Sport-, Bewegungs- und vielen weiten Aktionsangeboten erfuhr, steht 2023 das Thema der Sitz- und Aufenthaltsräume ebenso im Fokus wie Verschattung, Begrünung und Verpflegung durch lokale Gastronomen.
Zudem fasst eine durch das Deutsche Architekturmuseum entwickelte Wanderausstellung auf großen Tafeln alles zusammen, was bisher geschah, ergänzt den Rückblick durch fachliche Informationen und lädt zum Mitmachen ein.


  • Mainkai 2023: Austellung Zukunft Innenstadt © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Eröffnung © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Eröffnung Ausstellung Zukunft Innenstadt © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Eröffnung Ausstellung Zukunft Innenstadt © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Eröffnung Ausstellung Zukunft Innenstadt © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Schattenkonstruktion von Studenten Technische Universität Darmstadt © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2023: Sommerabend am Mainkai © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Malaktion © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Malaktion 2 © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Malaktion © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch
  • Mainkai 2022: Sommer am Main © Cornelius Pfannkuch

Hauptwache

DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Lange Tafel zur Eröffnung © Moritz Bernoully

Im Spätsommer und Herbst 2022 fand das urbane Reallabor Wohnzimmer Hauptwache statt. Musik- und Sportevents sowie Gesprächsformate und künstlerische Interventionen luden dazu ein, Visionen und Perspektiven für die Innenstadt und die Hauptwache zu entwickeln. Gemeinsam mit allen wollte das Deutsche Architekturmuseum (DAM) herausfinden, wie eine lebenswerte Innenstadt aussehen kann. Mit dem Reallabor schuf das DAM eine neue kuratierte Fläche im öffentlichen Raum. Gleichzeitig etablierte sie dabei auch eine Plattform zur Vernetzung städtischer Akteure.

Denn bei allem Erfolg der genannten Projekte, erheben temporäre Umgestaltungen von Stadt- und Straßenräumen nicht den Anspruch auf Verstetigung. Sie bleiben punktuell wirksame „Testfelder“, die eines Weitermachens bedürfen. Begonnene Prozesse müssen die Chance haben weitergeführt und vertieft zu werden. Damit können die gewonnenen Erkenntnisse bestenfalls auch auf andere Orte übertragen werden.

Aus den Forschungsergebnissen des Vorjahres abgeleitet, entstand 2023 eine multifunktionale, co-kreativ gestaltete und flexibel an unterschiedlichen Orten einsetzbare künstlerische Intervention: „Die Lange Bank“. Um nicht immer alles auf eben diese zu schieben, wurde innerhalb weniger Monate im interdisziplinären Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure ein modulares Stadtmobiliar entwickelt. Die Lange Bank kann sowohl zu einem kuratierten Ort der Kulturproduktion und -rezeption werden, als auch zum Freiraum, der individuelle und interessenspezifische Aneignungen erlaubt.
Durch diese Qualität ist sie in der Lage an verschiedenen Orten der Stadt die jeweiligen Potenziale und Bedürfnisse zu testen und eine nachhaltige Verbesserung der Aufenthaltsqualität lokalspezifisch zu erproben: Ob auf der Hauptwache, am Mainkai während des „Sommer am Main“ oder auf weiteren Plätzen und in Zwischenräume der Frankfurter Innenstadt.


  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Lange Tafel zur Eröffnung © Moritz Bernoully
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Open Gym mit den EZBB-Basketballern © Felix Krumbholz
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Hockeraktion von Making Frankfurt © Cornelius Pfannkuch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Hockeraktion von Making Frankfurt © Cornelius Pfannkuch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Konzert im Kaufhaus; Moritz Bernoully
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Konzert im Kaufhaus © Moritz Bernoully
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Diskussion mit Stadtteilbotschaftern der Polytechnischen Gesellschaft © Cornelius Pfannkuch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Aktion  Talking Stairs"   © Felix Krumbholz
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Tape Art Unsichtbare Kräfte"  © Robert Metsch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Tape Art Unsichtbare Kräfte" © Robert Metsch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Tape Art Unsichtbare Kräfte" © Robert Metsch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Tape Art Unsichtbare Kräfte" © Robert Metsch
  • DAM-Reallabor Wohnzimmer Hauptwache: Tape Art Unsichtbare Kräfte" © Robert Metsch

Aktionstage

Initiiert durch Making Frankfurt und mitgetragen durch eine Vielzahl von Akteuren, dienten die beiden Aktionstage im August 2020 und September 2021 dazu den Stadtraum am nördlichen Mainufer sowie die zentralen Plätze der Innenstadt rund um die Hauptwache zu erkunden, unterschiedliche Aktivitäten zu testen und den Dialog mit allen Anwesenden zu suchen. Ausgewählte Bereiche der Frankfurter Innenstadt wurden in ein vielfältiges, kreatives und überraschendes Laboratorium verwandelt. Kernstück der Aktionen vor Ort waren aus gelben Schaltafeln zusammengesetzten vier mal vier Meter großen Quadrate, welche Leerstellen in der Stadt markierten, die aktiviert, gefüllt und bespielt werden konnten. Die Aktionsflächen bildeten den räumlichen und konzeptionellen Rahmen für eine Vielzahl von teilweise interaktiven Aktionen und Darbietungen. Neben den Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft waren es vor allem Menschen aus der Kunst- und Kulturszene sowie aktive Stadtmacherinnen und Stadtmacher die zeigten, was denkbar, machbar und somit möglich ist.

Zwischen den beiden Aktionstagen lud das Deutsche Architekturmuseum DAM als weiterer Projektpartner zu drei öffentlichen Bürgerdialogen, die sich dem Themenschwerpunkt »Urban Green« widmeten.


  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Holger MENZEL
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Post Corona Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully

Videodokumentation vom Making Frankfurt Aktionstag am Mainkai am 22. August 2020


(Making Frankfurt Aktionstag Mainkai im August 2020 @ Moritz Bernoully)

Videodokumentationen vom Making Frankfurt Aktionstag in der Frankfurter Innenstadt am 18. September 2020


(Making Frankfurt Aktionstag Innenstadt im September 2021 @ Jonas Schwappach)

 


(Making Frankfurt Aktionstag Innenstadt im September 2021 @ Moritz Bernoully)