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Post-Corona-Innenstadt Frankfurt

Gemeinsame Wege fr die Frankfurter Innenstadt gestrkt aus der Krise hervorzugehen

Thema:
Experimentelle Stadt
Stadtteil: Ortbezirk:
1
Gebietsgröße:
ca. 190 ha
Kontakt:

Frau Andrea Schwappach
Telefon: +49 (0)69 212 40042
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Aktuelles

Braubachstraße Parklet-Module © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Pilotprojekt Post-Corona Innenstadt initiiert neues Format zum Austausch

Es gibt einen neuen Aufenthaltsort in der Braubachstrae zum Begegnen und Austausch. Aufenthaltsqualitt vor der zuknfitgen "Agentur des Wandel" bieten neu aufgestellten mobilen Bnke mit integirerten Pflanzksten.


Projektbeschreibung

Projektanlass
Das Bundesbauministerium (BMWSB) fördert im Rahmen des 8. Projektdurchlaufs der Nationalen Stadtentwicklungspolitik 17 Pilotprojekte, die angesichts der Covid-19-Pandemie innovative und beispielgebende Lösungen für krisenfeste Stadt- und Quartiersstrukturen erproben.

Die Stadt Frankfurt am Main konnte sich unter insgesamt 222 Bewerbungen für das vielschichtige dritte Themenfeld qualifizieren, "integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von Resilienzaspekten" praktisch zu erforschen. Dabei geht es darum bis 2024 zu ergründen, welche planerischen wie auch gesellschaftlich relevanten Fragestellungen sich im Kontext der aktuellen Pandemie und Bezug nehmend auf die "Neue Leipzig Charta" stellen.

Am Beispiel der Frankfurter Innenstadt soll untersucht werden, wie Antworten und Lösungen gefunden werden können: Etwa auf die Frage, welche Rolle das Zentrum für die Zukunft von Stadt und Region spielt, wie sich die innerstädtischen Leitfunktionen des Handels, der Verwaltungs-, Service- und Dienstleistungen, der Kultur- und Freizeitangebote sowie des Wohnens zukünftig verändern und welchen Einfluss neue Formen der Mobilität, notwendige Klimaanpassungen, die gerechtere Verteilung öffentlichen Raums und der gemeinwohlorientierte Stadtumbau auf die angewandte Planung und weitere Disziplinen haben.

Projektgebiet
Mit dem Modellprojekt wird der Fokus zunächst bewusst auf die Frankfurter Innenstadt innerhalb der Wallanlagen gerichtet. Der rund 190 Hektar große Stadtkern Frankfurts ist nicht nur durch das nördliche Mainufer und den Zickzack-förmigen Grünzug, der die mittelalterliche Stadtbefestigung nachzeichnet, räumlich klar definiert – hier finden sich, wie in einem Labor, alle für ein Forschungsvorhaben notwendigen Versuchsanordnungen: Diversität, bauliche Dichte, Straßen, Gassen, Plätze und Grünflächen, städtische, institutionelle, kulturelle und privatwirtschaftliche Funktionen – Einzelhandel, Büros und Wohnungen – Stadtverwaltung, Kirchen, soziale Einrichtungen, Museen, Galerien, Kinos und vieles mehr. Gleichzeitig ist Stadt mehr als die Summe aller Teile und werden deshalb über den gesetzten Rahmen des zentralen Stadtkerns hinaus diverse Anknüpfungspunkte zu den angrenzenden Nachbarschaften und weiteren Stadtteilen mitberücksichtigt. Ohnehin zielen alle Pilotvorhaben der Nationalen Stadtentwicklungspolitik darauf ab, dass Erkenntnissen und entwickelte Methoden auch auf andere Orte und Projekte übertragbar sind.

Projektziel
Corona verstärkt auf engem Raum vielfältige Trends, die bereits vor der Krise spürbar waren und für viele Städte beispielhaft sind: Das Wachstum im Onlinehandel und Warenversand übt starken Druck auf den Einzelhandel aus. Homeoffice führt möglicherweise bereits mittelfristig zu einer veränderten Nachfrage auf dem Wohn- und Büromarkt. Ausbleibende Besucher und Pendler bringen Einzelhandel, Gastronomie-, Freizeit- und Kulturbetriebe an ihre betriebswirtschaftlichen Grenzen. Das Mobilitätsverhalten ändert sich, der öffentliche Raum wird stärker nachgefragt. Gleichzeitig steigen an einigen Stellen der Innenstadt die Bodenpreise rasant und liegen höher, als die heutige Flächenrendite es erwarten ließe.

Um die planerischen Aufgaben, die aus den genannten und weiteren Herausforderungen resultieren, integriert zu lösen, bedarf es neuer, innovativer Prozesse. So wollen nicht nur die räumlich-funktionalen Erfordernisse gelöst werden, sondern die verschiedenen Akteure – insbesondere aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft – mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen gehört und zur Kooperation einladen werden. Im Rahmen des Modellprojektes sollen verschiedene Formen der Prozessträgerschaft, des Projektmanagements und der Beteiligung auch anhand kleinerer Projekte und agiler Prozesse entwickelt und getestet werden.

Projektverlauf
Einen entscheidenden Impuls für die Bewerbung um das Bundesförderprogramm gab im August 2020 die Initiative Making Frankfurt. Mit einem ersten Aktionstag wandelte die Gruppe gemeinsam mit weiteren Akteuren das als Verkehrsexperiment gestartete Projekt der temporären Mainkai-Sperrung für einen Tag in ein Stadtraumexperiment.

Videodokumentation vom Making Frankfurt Aktionstag am Mainkai am 22. August 2020


(Making Frankfurt Aktionstag Mainkai im August 2020 @ Moritz Bernoully)

Im Rahmen eines  zweiten Aktionstags  wurden am 18. September 2021 zentrale Bereiche der Frankfurter Innenstadt in ähnlicher Weise in ein vielfältiges, kreatives und überraschendes Laboratorium verwandelt.

Videodokumentationen vom Making Frankfurt Aktionstag in der Frankfurter Innenstadt am 18. September 2020


(Making Frankfurt Aktionstag Innenstadt im September 2021 @ Jonas Schwappach)


(Making Frankfurt Aktionstag Innenstadt im September 2021 @ Moritz Bernoully)

Zwischen den beiden Aktionstagen lud das Deutsche Architekturmuseum DAM als weiterer Projektpartner zu drei öffentlichen Bürgerdialogen, die sich dem Themenschwerpunkt »Urban Green« widmeten.
Im Rahmen weiterer Aktionen, diverser Innenstadtdialoge sowie temporärer Installationen und Stadtumbau-Maßnahmen soll innerhalb der kommenden zwei Jahre untersucht und aufgezeigt werden, wie Frankfurt gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen und als attraktives Zentrum der Stadt und Region weiterbestehen kann.

Projektfortschritt
Nach Analyse des Status Quo und ersten Aktionen gilt es im nächsten Schritt integrierte Strukturen aufzubauen, mit denen gezielt – auch neue – Akteure adressiert und ermutigt werden, künftig dynamischer und kooperativ mit Unsicherheiten umzugehen und auf Krisen zu reagieren.

Gelingen soll dies mit Hilfe einer »Agentur des städtischen Wandels«, die als Koordinierungs- und Anlaufstelle sowie Netzwerk zwischen kommunalen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren wirkt: Stadtvisionär:innen, Stadtstrateg:innen, Stadtermöglicher:innen, Stadtgestalter:innen, Stadtmacher:innen wie auch Stadtnutzer:innen, Interessenvertreter:innen und Wissenschftler:innen anspricht und zusammenbringt.

Entstehen soll ein produktiv-integrativer Begegnungs- und Kooperationsort, aus dem heraus konkrete Maßnahmen konzipiert und verwirklicht werden. Die »Agentur des städtischen Wandels« ist als »Andockport, Puffer und Katalysator« konzipiert: gleichzeitig Forum, urbanes Raumlabor, Kreativraumbüro, Kompetenzzentrum, Werkstatt, Co-Working-Space u.v.m. Hier werden Räume, Know-How und weitere Unterstützung zur Verfügung gestellt bzw. vermittelt.

Grundsätzlich geht es darum zu experimentieren und neue Wege zu gehen, denn einfachere Strukturen und kurze, schnelle Entscheidungswege erweisen sich in der Bewältigung der aktuellen Krise als vorteilhaft, wenn nicht elementar.
Die Förderung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik bietet hierbei die Möglichkeit einen Startpunkt zu setzen wie auch einen Verhandlungsraum für weiterführende Aktivitäten zu eröffnen – auch über den Förderzeitraum hinaus.

Weitere Informationen zum Projekt
siehe PDFs unten




  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Post Corona Innenstadt Frankfurt © Kirsten Bucher
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Holger MENZEL
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfurt © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully
  • Aktionstag Post-Corona-Innenstadt Frankfur © Moritz Bernoully