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Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung

Neues Wohnen in Eschersheim

Thema:
Städtebaulicher Entwurf, Wohnen
Stadtteil: Ortbezirk:
9
Gebietsgröße:
11,3 ha
Kontakt:

Herr Gunther Stoll
Telefon: +49 (0)69 212 74120
Telefax: +49 (0)69 212 30761


Aktuelles

Bürgerforum nodöstlich der Anne-Frank-Siedlung © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Bürgerforum zu den neusten Entwicklungen zum Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung

In einem Bürgerforum zum Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung stellten die städtischen Fachämter und das Büro tobeStadt den neusten Stand der Planungen und den weiterentwickelten Siegerentwurf vor.


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Frankfurt hat einen hohen Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Für das Jahr 2030 wird ein Bevölkerungszuwachs von rund 70.000 Personen prognostiziert. Aufgrund des dringenden Bedarfs wurde bereits 2014 ein Sammelbeschluss zur Aufstellung mehrerer prioritär zu bearbeitender Bebauungspläne gefasst, zu denen auch das Plangebiet „Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung" gehört. Dementsprechend soll mit dem Bebauungsplan der Nachfrage nach Wohnungen mit der Schaffung attraktiven Wohnraums begegnet werden.

Planungsgebiet
Das Plangebiet liegt am Ortsrand des Stadtteils Eschersheim. Die nördliche Grenze verläuft zirka 30 m nördlich der Straße Am Gabelacker. Im Süden schließt das Gebiet an die bestehende Bebauung nördlich der "Anne-Frank-Siedlung" an.
Die Gesamtfläche des Planungsgebiets umfasst eine Fläche von rund 11,3 ha.

Planungsziel
Mit dem Bebauungsplan soll Planungsrecht für ein Allgemeines Wohngebiet geschaffen werden. Ziel ist es, aus der Identität des Ortes, ein städtisches und zugleich durchgrüntes Quartier mit Verbindungen in den Naherholungsraum und Wohnmöglichkeiten für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu entwickeln. Im Sinne eines lebendigen Quartiers mit Versorgungs- und gesellschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten soll die bestehende Quartiersmitte Im Geeren durch neue wohnergänzende Nutzungen ergänzt werden.

Projektverlauf
Nächste Schritte im Bebauungsplanverfahren

  • Konkretisierende Ausarbeitung des städtebaulichen Entwurfs
  • Frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Absatz 1 BauGB
  • Erstellung eines Bebauungsplanentwurfs

Offenlage des Bebauungsplanentwurfs und erneute Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Absatz 2 BauGB

April 2019: Öffentliche Vorstellung des weiterentwickelten Siegerentwurfs mit integrierten Grundschulstandort.

November 2018: Öffentliche Präsentation der eingereichten Wettbewerbsarbeiten und Bekanntgabe der Gewinner. Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Dezernat Planen und Wohnen.

August 2018: Erstes öffentliches Kolloquium zum Wettbewerb und Vorstellung erster konzeptioneller Ideen durch die Wettbewerbsteilnehmer.

Mai 2018: Auslobung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs mit umfangreicher Bürgerbeteiligung.

Juni 2014: Aufstellungsbeschluss der Stadtverordneten vom 26.6.2014 für den Bebauungsplan Nr. 902, Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung.

2009: Erstmalige Darstellung des Gebiets als Wohnbaufläche im Regionalen Flächennutzungsplan.

2008: Aufnahme des Gebiets in das Wohnbauentwicklungsprogramm der Stadt.

 

 

 

 




Mehr Informationen

Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb

Wettbewerbsaufgabe und Ergebnis
Im Juni 2018 hat die Stadt mehrere renommierte Architektur- und Stadtplanungsbüros dazu aufgefordert, ein städtebauliches Konzept für ein sozial gemischtes Quartier mit vielfältigem Geschosswohnungsbau und gemeinschaftlichen Wohnformen zu erarbeiten. Diese Aufgabe sollte im Rahmen eines Ideenwettbewerbs gemeinsam mit Bürgerschaft, Fachplanerinnen und Fachplanern sowie dem Preisgerichtsgremium erfüllt werden, um als Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren zu dienen. Insgesamt hatten sich 15 Bürogemeinschaften aus Stadtplanungs- und Landschaftsarchitekturbüros beteiligt.


Aus dem durch Offenheit und Austausch geprägten Wettbewerbsverfahren ging die Bürogemeinschaft tobeSTADT mit WGF Nürnberg hervor, die das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Christl Drey überzeugen konnte. Weiterhin wurden von der Jury zwei zweite Plätze vergeben. Die zweiten Preisträger sind die Bürogemeinschaft schneider+schumacher mit Carla Lo Landschaftsarchitektur sowie das Büro bbzl aus Berlin.

 
Übergeordnete Wettbewerbsziele
Durch die Planungen soll ein Baugebiet aus den 1990er Jahren weiterentwickelt und mit dem angrenzenden Landschaftsraum verzahnt werden. So sollte der Wettbewerb aufzeigen, wie durch Ergänzung des bestehenden Siedlungskörpers sowie ein Anknüpfen an den Freiraumbestand ein urbanes und gleichzeitig grünes Wohnquartier mit attraktivem Ortsrand und Bezügen zu dem angrenzenden Landschaftsraum entstehen kann.

Daneben soll das Gebiet durch freiraumplanerische Qualitäten identitätsstiftend für die neue und alte Nachbarschaft wirken. Im Hinblick darauf sollten Ideen entwickelt werden, durch die Teile der gebietsprägenden Grünstrukturen in die künftige Bebauungsstruktur integriert werden können. 

 

Beteiligung im Wettbewerbsverfahren
Um auch die Bürgerschaft und Ortspolitik bei der Entwicklung von guten und nachhaltigen Lösungen für das Baugebiet frühzeitig mit einzubinden, wurde der Wettbewerb mit einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess verknüpft. Die Bürger konnten bei zwei Veranstaltungen direkt mit den Planern sprechen, ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge vortragen und ein direktes Feedback von den Büros zum Umgang mit den Bürgeranregungen erhalten.
 
Nach der Vorauswahl von fünf Entwürfen durch die Jury wurden die Bürgerschaft zu Beginn der 2. Wettbewerbsphase ein erstes Mal dazu aufgerufen, in einen direkten Dialog mit den planenden Büros zu treten. Dabei fand bei dieser Auftaktveranstaltung die gesetzlich vorgeschriebene frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Bebauungsplanverfahren statt. Die hervorgebrachten Anregungen aus der Bürgerschaft wurden anschließend von den Planungsbüros genutzt, um ihre Entwürfe weiter zu detaillieren. Zum Abschluss des Wettbewerbs wurden die finalen Entwürfe bei einem offenen Bürgerdialog ein zweites Mal vorgestellt. Dabei hatten alle Interessierten noch vor der Prämierung der Arbeiten durch das Preisgericht Gelegenheit, sich über die Ideen der Planungsbüros auszutauschen und ihre Meinung in die Diskussion um die besten Lösungen mit einzubringen.