Neuer Quartiersraum im Sommerhoffpark: Adolf-Meyer-Pavillon öffnet für Zwischennutzung
Der Adolf-Meyer-Pavillon im Sommerhoffpark soll in den kommenden fünf Jahren als gemeinnütziger Quartiersraum genutzt werden. Die 120 Quadratmeter große Fläche bietet Platz für Vereine, Initiativen und Menschen aus dem Stadtteil. Ergänzt wird das Angebot durch den „Orange“-Kiosk, der im Pavillon einen neuen Standort gefunden hat.
Das Stadtplanungsamt hat das Gebäude gemeinsam mit der KEG und mit Unterstützung des Amts für Bau und Immobilien vorbereitet. Die Verwaltung und Koordination übernimmt das AWO-Quartiersmanagement Gutleutviertel. Es wird zukünftige Nutzungen partizipativ entwickeln.
Bei einem Presserundgang durch den ehemaligen Kinderhort aus der Zeit des „Neuen Frankfurt" haben Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Axel Dornis, Vorstandsvorsitzender der AWO sowie Vertreter:innen des Stadtplanungsamts die zukünftige Zwischennutzung des denkmalgeschützten Gebäudes vorgestellt.
Hintergrund zum Adolf-Meyer-Pavillon
Das Gebäude wurde 1928/29 nach Plänen des Architekten Adolf Meyer im Sommerhoffpark errichtet. Ursprünglich diente es als offene Unterstandshalle für Licht- und Luftkuren von Kindern aus der Frankfurter Innenstadt. Adolf Meyer war ein bedeutender Vertreter der klassischen Moderne, enger Mitarbeiter von Walter Gropius und als Meister für Architektur am Bauhaus an prägenden Bauten seiner Zeit beteiligt.
Im Juli 2025 wurde der Pavillon aufgrund seiner besonderen architekturhistorischen Bedeutung als Zeugnis des Neuen Frankfurt in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen aufgenommen.
Veranstaltungshinweis
Am Samstag, 5. September, findet von 11 bis 15 Uhr im Sommerhoffpark die Gemeinwohlwerkstatt „Offener Pavillon“ statt. Interessierte Bürger:innen sind eingeladen, ihre Ideen für die zukünftige Nutzung des Quartierspavillons einzubringen und gemeinsam über die weitere Entwicklung zu diskutieren.
Mehr Informationen zum Projekt Gutleut-West - Produktives Quartier
