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Frankfurt möchte die Bundesgartenschau 2045 ausrichten

Die Stadt Frankfurt am Main hat offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung der Bundesgartenschau 2045 bekundet. In einem gemeinsamen Schreiben vom 4. März 2026 an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) betonen Oberbürgermeister Mike Josef, Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez sowie Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, dass die BUGA für Frankfurt mehr als ein temporäres Großereignis wäre. Denn: Frankfurt versteht die BUGA als zentrales Instrument einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Stadtentwicklung, das ökologische Transformation, Klimaanpassung und Lebensqualität in einer wachsenden Metropole aufzeigen und erfahrbar machen könnte.

BUGA als Instrument einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

Die BUGA könnte in Frankfurt als Impulsgeberin innovative Stadtentwicklung sichtbar machen und Projekte wie innovative Dach- und Fassadenbegrünungen, vertikale Gärten und Urban Gardening bzw. Farming sowie Konzepte zur regionalen Versorgung mit Lebensmitteln zusammenführen und weiterentwickeln. 

Frankfurt geht bereits heute neue Wege in der Grüngestaltung – vom Hafenpark als modernem Volkspark über den Rennbahnpark mit nachhaltiger Landschaftspflege bis zu den Wallanlagen als grünem Ring um die Innenstadt. Frankfurt sieht die BUGA als Möglichkeit, Klimaanpassung, Biodiversität und sozialen Teilhabe zu stärken, ohne Zäune, mit dauerhaftem Mehrwert für alle Stadtteile.

Geplant ist, sofern Frankfurt den Zuschlag erhält, große Transformationsprojekte der kommenden Jahre in die BUGA 2045 einzubinden. Dazu zählen die Einhausung der A661, der Stadtteil der Quartiere im Frankfurter Nordwesten, die Entsiegelung innerstädtischer Flächen und die Mobilitätswende. Diese klimaangepassten Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität werden Frankfurt langfristig prägen, ganz im Sinne der Tradition des „Neuen Frankfurt“. Bereits damals wurden Grünräume und städtebauliche Qualität als Einheit verstanden und geplant.

Hintergrund zur Interessenbekundung

Grundlage der Interessensbekundung ist ein aktuelles Konzeptpapier der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Im Interessensbekundungsschreiben heißt es: „Frankfurt kann sich mit seiner für Städte dieser Größe einzigartigen Mischung aus historischen Grünflächen, Wallanlagen und modernen Hochhäusern positionieren. Die vertikalen Strukturen der Stadt erlauben innovative Begrünungsideen und urbane Gestaltungskonzepte, die eine BUGA sichtbar machen, ohne dass zusätzliche Flächen neu erschlossen werden müssen.“

Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 6. November 2025 die Bewerbung beschlossen. Der Verwaltungsrat der DBG wird am 13. und 14. Juli in Frankfurt tagen. In diesem Rahmen sollen die Gespräche über die Details einer möglichen BUGA 2045 vertieft werden.