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Fechenheim - Aktiver Kernbereich

Stadterneuerungsverfahren nach dem Bund-Lnder-Programm
"Aktive Stadt- und Ortsteilzentren"

Thema:
Stadterneuerung
Stadtteil: Ortbezirk:
11
Gebietsgröße:
31 ha
Kontakt:

Herr Timo Szuczynski
Telefon: +49 (0)69 212 30418
Telefax: +49 (0)69 212 30731

Frau Heike Kuhn
Telefon: +49 (0)69 212 30572
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Der Kernbereich Fechenheims wurde mit Bescheid des Landes vom 31.10.2008 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen.
Als industriell geprägter Stadtteil ist Fechenheim seit einigen Jahrzehnten besonders stark mit dem wirtschaftlichen, demographischen und gesellschaftlichen Strukturwandel konfrontiert. Insbesondere auf Grund der Deindustrialisierung und des damit verbundenen Stellenabbaus der stadtteilbezogenen Arbeitgeber, ist eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote zu verzeichnen.
Durch die vermehrte Konkurrenz von großen Einkaufszentren und Filialen großer Handelsketten ist der spezialisierte Einzelhandel, der traditionell in den Stadt- und Stadtteilzentren angesiedelt ist, kaum noch überlebensfähig.
Hinzu kommt eine Unterversorgung im Bereich des Wohnangebotes für junge Familien der mittleren und gehobenen Einkommensklassen sowie fehlende attraktive Grün- und Freiflächen. 
Dennoch weist der Kernbereich von Fechenheim auch Potenzial auf, er ist geprägt von einer Siedlungsstruktur mit dörflichem Charakter und einem historischen Stadtkern als Markenzeichen, bedeutend ist auch die Nähe zum Mainufer.

Planungsgebiet
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von ca. 31 ha und erstreckt sich um den Hauptgeschäftsbereich in der Straße Alt-Fechenheim. Es beinhaltet die umliegenden Straßenzüge mit allen relevanten Verkaufs,- Gewerbe- und Potenzialflächen. Im Westen wird es von der Konstanzer Straße und der Fachfeldstraße, im Osten durch den Main begrenzt. Die Eingänge zum Hauptgeschäftsbereich in der Straße Alt-Fechenheim, von der Straßenbahnabzweigung im Norden bis zur Grenze des Friedhofs im Süden, von dort abgestuft über den Einbiglerweg, die Starkenburger Straße und die Sedanstraße bis zur Fachfeldstraße, bilden die weiteren Begrenzungen.

Planungsziele
Die Potenziale Fechenheims in den Bereichen Einzelhandel und Versorgung, Wohnen, Kultur, Freizeit und als Arbeitsort konnten bislang nicht ausreichend aktiviert werden.
Das Förderprogramm ermöglicht es, durch eine Aktivierung und Vernetzung von Akteuren und Initiativen positiv auf die Entwicklung einzuwirken sowie Fechenheim in seiner Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Neben der Stärkung der Haupteinkaufsstraße im Ortszentrum und der damit verbundenen Verbesserung der Grundversorgung sind weitere Ziele: die Schaffung neuer Wohnangebote, die Sanierung der das Ortsbild prägenden Gebäude sowie die städtebauliche Aufwertung von Straßen und Freiflächen. Insbesondere die unmittelbare Lage am Main stellt hier ein großes Potenzial dar.

Projektverlauf
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 25.03.2010 gemäß § 171 b Baugesetzbuch wurde das Fördergebiet förmlich als Stadtumbaugebiet festgelegt.
Die planerische Grundlage für die Umsetzung des Förderprogrammes „Aktive Kernbereiche – Frankfurt Fechenheim“ bildet das integrierte Handlungskonzept. Es stellt die Strategie für die Aktivierung des Kernbereichs dar und ist zugleich das Arbeitsprogramm für die Gesamtlaufzeit des Verfahrens. Es dient zur Vermittlung der Vorhaben gegenüber Bürgern, Investoren und anderen Kernbereichsakteuren. Das Integrierte Handlungskonzept wurde am 30.09.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Zentraler Bestandteil des integrierten Ansatzes des Erneuerungsprogramms in öffentlich-privater Partnerschaft war das „Kernbereichsmanagement“, es bezog die relevanten Akteure ein und informierte die Bevölkerung zu verschiedenen Maßnahmen und Themen im Rahmen des Förderprogramms Aktive Kernbereiche.
Die Durchführung des Kernbereichsmanagements in Fechenheim erfolgte von April 2011 bis Ende 2019 durch die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG. Das Stadtteilbüro in der Straße Alt-Fechenheim wurde im Mai 2011 eröffnet, dort standen die Mitarbeiterinnen der DSK an ausgewählten Tagen den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. 

Zahlreiche Maßnahmen und Aktionen, wie z.B. die Neugestaltung des Vorplatzes der Kindertagesstätte 27, die Erneuerung der Gassen zum Mainufer, die Entwicklung eines Stadtteillogos und die Freiluftgalerie wurden in dieser Zeit umgesetzt und haben deutlich zur Imageverbesserung des Stadtteils beigetragen. Erläuterungen zu den Einzelprojekten und weitere Informationen sind unter „Mehr Informationen – Maßnahmen und Einzelprojekte“ zusammengefasst.

Nach über zehnjähriger Laufzeit des Programms „Aktive Kernbereiche – Frankfurt Fechenheim ist der aktive Förderzeitraum für die Gesamtmaßnahme beendet. Die Durchführung des Förderprogramms ist hingegen noch nicht abgeschlossen. Es werden noch weitere Projekte im Rahmen des Programms umgesetzt, entsprechende Informationen werden hier bekanntgegeben. Sitzungen mit dem Beteiligungsgremium der Lokalen Partnerschaft werden auch zukünftig maßnahmenbezogen im Nachbarschaftsbüro (ehemals Stadtteilbüro) weitergeführt. Die Gesamtlaufzeit der Aktiven Kernbereiche in Fechenheim ist noch bis einschließlich 2023 vorgesehen.

Zur Verstetigung des Stadtteilbüros über die Projektlaufzeit des Kernbereichsmanagements hinaus, wurden die Räumlichkeiten nun durch das Nachbarschaftsbüro Fechenheim (finanziert durch das Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“) übernommen und stehen ab Februar 2020 weiterhin für die Bürger und Bürgerinnen zur Verfügung. 
 

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Mehr Informationen

Integriertes Handlungskonzept

Deckblatt: Integriertes Handlungskonzept

Das Förderprogramm Aktive Kernbereiche verfolgt einen integrierten Ansatz und hat sich zum Ziel gesetzt, das urbane Leben in den Zentren nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Dabei werden alle relevanten städtischen Funktionen – wie Einzelhandel, Wohnen, Freiraum, Kultur, Verkehr sowie Freizeit und Erholung – betrachtet und aufeinander abgestimmt. Entscheidendes Element für die Programmumsetzung ist daher das „Integrierte Handlungskonzept“, auf dessen Grundlage die investitionsvorbereitenden und investiven Projekte entwickelt und realisiert werden. Es ist somit das Arbeitsprogramm für die Laufzeit des Verfahrens und dient zur Vermittlung der Projekte gegenüber Bürgern, Investoren und anderen Kernbereichsakteuren. Einzelmaßnahmen sind nur förderfähig, soweit sie dem Integrierten Handlungskonzept entsprechen und daraus abgeleitet sind.

Im April 2010 erfolgte die Abstimmung des Entwurfes mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, am 30.09.2010 der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Im Parlamentsinformationssystem (PARLIS) der Stadt Frankfurt am Main ist das Integrierte Handlungskonzept Frankfurt-Fechenheim unter dem Vortrag des Magistrats M 130 vom 25.06.2010 als Anlage 1 angehängt und steht auf dieser Seite als PDF-Datei zur Verfügung.


Lokale Partnerschaft

Die Lokale Partnerschaft ist das zentrale Gremium zur Beteiligung der örtlichen Bewohner, Unternehmer, Grundstückseigentümer, Vertreter von Kultur- und Sozialeinrichtungen, von Initiativen und Vereinen. Im Dezember 2019 hat sich die Lokale Partnerschaft bereits zu ihrer 75. Sitzung getroffen, worin sich das hohe persönliche Engagement aller Beteiligten widerspiegelt.
Die Lokale Partnerschaft ist das Gremium, in dem alle relevanten Akteure des Kernbereichs, gemeinsam mit der Verwaltung Konzepte und Projekte zur Stärkung des Zentrums entwickeln und realisieren. Aufgabe der Lokalen Partnerschaft ist die lenkende Begleitung und Unterstützung der Kernbereichsentwicklung.
Die Mitglieder der Lokalen Partnerschaft übernehmen die Funktion von Experten, indem sie ihr spezielles Wissen über Fechenheim und den Kernbereich einbringen. Darüber hinaus fungieren sie als Multiplikator in ihren Wirkungskreis und werben im Stadtteil für die Ziele und Maßnahmen des Programms. Als dritte Funktion kommt die eines Trägers hinzu, der eigene private und zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte zur Unterstützung der Kernbereichsentwicklung vorbereitet und durchführt.

Die Lokale Partnerschaft umfasst derzeit 16 namentlich benannte Personen und wird durch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der Verwaltung ergänzt. Zu speziellen Themen, wie etwa die Eingangsbereiche oder die Erstellung einer stadtteilbezogenen Internetseite, wurden Arbeitsgruppen für die Ausarbeitung und Umsetzung gebildet.


Erhaltungssatzung Nr. 30

Fechenheim besitzt in seinem Ortskern noch eine Vielzahl von Gebäuden, anhand derer die Geschichte des Ortsteils anschaulich nachvollzogen werden kann. So finden sich dort  z.B. ehemals landwirtschaftliche Hofstellen, Siedlungshäuser des frühen Industriezeitalters und mehrgeschossige gründerzeitliche Gebäude. Um diese baulichen Besonderheiten Fechenheims dauerhaft erhalten zu können, haben die Stadtverordneten am 27.01.2011 die Erhaltungssatzung Nr. 30 - Fechenheim-Süd - beschlossen. Die Satzung ist am 22.03.2011 in Kraft getreten, so dass ihre Zielsetzungen seither bei allen baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen sind. 

In der Veröffentlichung Baustein 04/12 wurde die städtebauliche Charakteristik noch einmal übersichtlich dargestellt, außerdem sind hier der Satzungstext und der Geltungsbereich der Satzung einsehbar.


Verfgungsfonds

Verfügungsfonds der Stadt Frankfurt am Main für Gebiete der Städtebauförderung, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Zur Stärkung eines gemeinwohlorientierten Engagements stellt die Stadt Frankfurt am Main den Gebieten der Stadterneuerung ein Budget (Verfügungsfonds) für die Durchführung von lokalen Kleinprojekten und Maßnahmen zur Verfügung. Durch den Fonds soll bürgerschaftliches Handeln im nicht-investiven Bereich eigenverantwortlich und unbürokratisch ermöglicht werden.

Sie möchten in Ihrer Nachbarschaft aktiv werden und haben eine Idee? Die Kosten für Ihren Einsatz möchte die Stadt Frankfurt am Main Ihnen gerne erstatten.

Erste Projektideen können formlos mit dem Quartiersmanagement besprochen werden.

 


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Logo fr den Stadtteil Fechenheim

Das neue Logo für Fechenheim "Aktive Kernbereiche" in Fechenheim, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Die Projektidee zur Entwicklung eines Logos für den Stadtteil Fechenheim geht auf die Arbeitsgruppe „Eingangsbereiche Fechenheim“ zurück, einer Initiative der Lokalen Partnerschaft im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Kernbereiche in Hessen“. Das neue Logo soll die Anwohner/-innen und Besucher/-innen im Stadtteil Fechenheim begleiten, den Stadtteil sichtbarer machen und über seine Grenzen hinaus im Stadtgebiet sowie regional positionieren.
Das Fechenheimer Design Studio Lie hat auf Grundlage einer Bürgerbeteiligung im Jahr 2011 drei Logos gestaltet. Hierfür hatte das Kernbereichsmanagement "Aktive Kernbereiche" die Bürgerinnen und Bürger befragt, was sie an Fechenheim schätzen bzw. was für sie den Stadtteil einzigartig macht. Für die Mehrheit der Befragten war dies die Nähe zu Natur und Naherholung.

Die Fechenheimer Bürgerinnen und Bürger konnten im Sommer 2012 an mehreren Standorten sowie durch Stimm-Postkarten für das neue Logo für Fechenheim abstimmen. Insgesamt haben sich fast 400 Interessierte an der Abstimmungsaktion für das neue Logo Fechenheims beteiligt. 40 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für das Logo mit dem Slogan „Stadt. Natur. Ganz Nah Frankfurt Fechenheim“ entschieden. Das Sieger-Logo wurde anschließend auf dem Fechenheimer Fischerfest 2012 erstmals öffentlich vorgestellt.


Manahmen und Einzelprojekte

Aktuelle Manahmen

Blick von der Baumertstraße in die Löhnunggasse, Planung: FAAG Technik GmbH, Visualisierung: ARGE Dreisbusch/Czerny, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Aufwertung der Wege zum Mainufer - 2. Bauabschnitt
Im Kammerdorf, Löhnunggasse westlich


Im zweiten Bauabschnitt werden zwei weitere Gassen zwischen der Baumertstraße und der Straße Alt-Fechenheim grunderneuert und erhalten dadurch eine attraktive städtebauliche Aufwertung. Die Gestaltung der beiden Gassen, Im Kammerdorf und Löhnunggasse, setzt dabei die Prinzipien des 1. Bauabschnittes fort, nämlich die Harmonisierung durch Verwendung von gleichen Materialelementen. Für die Flächenpflasterung der Gassen wird ebenso das beigerote, quadratische Betonpflaster verwendet, die Eingangsbereiche werden durch Basaltflächen markiert. Lediglich die Großformatplatten kommen hier nicht zum Einsatz. Diese waren den Gassen zum Mainufer vorbehalten als besonderes, richtungsweisendes Element. Beide Gassen werden erneut niveaugleich ausgebaut. In der Löhnunggasse werden zusätzlich unbefriedigende Parkstrukturen aufgelöst, die verkehrstechnisch nicht zu vertreten sind. An deren Stelle treten Pflanzflächen mit schmalkronigen Bäumen sowie Rosenpflanzungen.

Im Vorfeld der Baumaßnahme wurden die Stromtrassen umfangreich erneuert, die bestehende Beleuchtung wurde an neue Standards angepasst und in der Anzahl deutlich erhöht. Die Baumaßnahme ist im Zeitraum von Anfang März 2020 bis voraussichtlich Ende Mai 2020 vorgesehen.


"Kultureck"-Blick von der Pfortenstraße in Richtung Ankergasse, Entwurf: exedra Müller & Jansen, Visualisierung: B. Waldvogel, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Aufwertung der Eingangsbereiche - „Kultureck“

Im Bereich Alt-Fechenheim, Pfortenstraße und Ankergasse ist eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen angesiedelt, weshalb sich der Begriff des „Kulturecks“ geprägt hat. Dieser Bereich bildet zugleich auch den südlichen Eingang zur Haupteinkaufsstraße Alt-Fechenheim aus.
Das Gebiet ist geprägt durch ein hohes Verkehrsaufkommen, zahlreichen Ausstattungselementen und Materialmischungen. Es besteht keine städtebaulich wahrnehmbare Verbindung zwischen dem stadtbildprägenden Rathaus in der Pfortenstraße, der Einkaufsstraße Alt-Fechenheim und der anschließenden Platzfläche des Burglehens.

Ziel der Planung ist daher, die Aufhebung der Trennwirkung durch die Fahrbahn und Wahrnehmbarkeit als Platz sowie die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen.
Das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro exedra Müller & Jansen aus Wiesbaden entwickelte dazu ein Konzept mit reduzierter Straßenfläche und gleichzeitiger Optimierung der Gehwege für die Fußgänger. Die Straßenbreite ist zur Befahrung mit Gelenkbussen ausreichend dimensioniert, die Gehwege werden breiter und damit sicherer. Auch die Baumstandorte und Pflanzflächen sollen überarbeitet werden. Der Gesamtbereich soll einen einheitlichen Belag bekommen, an geeigneten Stellen können Sitzmöglichkeiten entstehen.
 
Die Vorplanung, die im Zusammenhang mit dem nachfolgenden Projekt entwickelt wurde, wurde Ende 2019 in einem Planungsdialog der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Die weitere Planung befindet sich im Abstimmungsprozess.


Spielplatz Burglehen, Blick von der Starkenburgstraße in Richtung Burglehen, Entwurf: exedra Müller & Jansen, Visualisierung: B. Waldvogel, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Aufwertung der Eingangsbereiche - Spielplatz Burglehen 

Der kleine Spielplatz am Ende des Burglehens ist vor vielen Jahren in einer Baulücke installiert worden. Dem Spielplatz fehlt Aufenthaltsqualität, er liegt beengt zwischen hohen Wänden und parkenden Fahrzeugen ohne gestalterische Einbindung in die Umgebung. Die Ausstattung des Spielplatzes ist reduziert und die Gestaltung nicht mehr zeitgemäß. Dominierende Werbeflächen und zum Teil ungeordnet parkende Fahrzeuge verhindern ein harmonisches Stadtbild. Die Bestandsgehölze sind schlecht eingebunden (eingeengter Stand in Pflasterfläche).

Zur Umgestaltung des Platzes wurden im Rahmen des Linnefestes 2017 den Bürgern erste Ideen präsentiert. Aus den Ergebnissen dieser Beteiligung wurde eine Vorplanung beauftragt. Diese sieht nun eine Erweiterung der Spielfläche bzw. der Grünfläche durch Einbindung der Bestandsbäume vor. Da dadurch weitere Spielgeräte aufgestellt werden können, erhöht sich der Spielwert. Um die Gefährdung Kinder zu verringern, soll der vor dem Spielplatz gelegene Parkbereich in den Einfahrtsbereich verlegt werden, platzbedingt kann dadurch aber nicht die gleiche Anzahl der Parkflächen wiederhergestellt werden. Der Spielplatz soll durch eine offen wirkende, aber sichere Abgrenzung eingefriedet werden. Dadurch soll ein attraktiver Eingang zum Platzbereich Burglehen und gleichzeitig unverstellter Blick geschaffen werden.
Die Vorplanung wurde Ende 2019 in einem Planungsdialog der Öffentlichkeit vorgestellt und vor allem wegen des Wegfalls von Parkplätzen kontrovers diskutiert. Die weitere Planung befindet sich im Abstimmungsprozess.


Neugestaltung des Fechenheimer "Kleedreiecks"

Die Aufwertung des nördlichen, dreieckförmigen Eingangsbereiches zum Kernbereich Fechenheim, auch „Kleedreieck“ genannt, ist unmittelbar mit der baulichen Entwicklung der angrenzenden Grundstücke verknüpft. Die überwiegend städtischen Flächen, sollen für eine Wohnbebauung genutzt werden. Darüber hinaus bietet die in diesem Bereich befindliche, ungenutzte Rasenfläche ein Freiflächenpotenzial, das im Sinne der Kernbereichsentwicklung aktiviert werden soll. 

Für die Bebauung der Flächen war ursprünglich eine Kombination aus Wohn- und Geschäftsgebäude vorgesehen, im Auftrag der Stadt Frankfurt hatte das Büro Raumwerk daher zwei Bebauungsstudien erstellt. Variante 1 ging vom Erhalt der öffentlichen Grünfläche in ihrer heutigen Größe und Lage aus. Variante 2 bezog die Grünfläche in die Bebauung ein und schaffte alternativ nutzbare öffentliche Räume in Zuordnung zur Neubebauung. Für die Entwicklung beider Varianten gab es identische Vorgaben. Die Diskussion der beiden Varianten im Stadtteil, in der Lokalen Partnerschaft und in der Verwaltung führte zu dem Ergebnis, dass Variante 1 präferiert wurde.

Relevant für die Umstrukturierung und Neubebauung des Bereiches sind der Ankauf von Flächen, aber auch die Abstimmung der Planungen mit den angrenzenden Grundstückseigentümern. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Liegenschaft Alt-Fechenheim 72 unter Einsatz von Fördermitteln aus dem Programm erworben. 

Im Hinblick auf die Realisierung und die Suche eines Investors wurden weitere Planungsdetails vertieft und ergänzende Untersuchungen durchgeführt. Im Ergebnis dessen soll das Flächenpotential des Kleedreiecks nun künftig für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt zur Verfügung stehen, während die Idee des integrierten Einzelhandels aufgegeben werden musste.

"Kleedreieck" Fechenheim, Variante 1, Vogelperspektive auf die Platzsituation, © raumwerk

Beendete Manahmen

Quartier machen: WORK/SHOP, © Robin Klußmann

QM Quartier machen

Um einen kreativen und nachhaltigen Impuls für die Entwicklung des Kernbereichs zu setzen, wurde von der Leerstandagentur „RADAR - Kreativräume für Frankfurt“ im Jahr 2016 ein Konzept für die Zwischennutzung leerstehender Ladenlokale im Programmgebiet erstellt. Finanziert aus Eigenmitteln der Stadt Frankfurt wurden während der Umsetzungsphase von Juni 2017 bis November 2019 unter reger Beteiligung der Bevölkerung leerstehende Ladenflächen im Kernbereich von Künstlerinnen und Künstlern erfolgreich temporär bespielt. Dabei stand kein kommerzieller Gedanke, sondern ein kreativer Austausch im Vordergrund. Während der WORK/SHOPS und den Öffnungszeiten standen die Türen allen interessierten Fechenheimern offen.

Zum Auftakt boten Robin Klußmann und Marco Poblete in ihrem „Work/Shop“ Kurse zum Buchbinden und Siebdruck an. Das Töpferstudio „Hartmud“ von Jérôme Alsoufi und Isabella Zeiß bot unter dem Motto „Play with Clay“ Töpferkurse an und nutzte die Ladenfläche als offenes Atelier. 

Während diese beiden Projekte von „Quartier machen“ zum Mitmachen gedacht waren, ging es beim dritten Projekt eher darum miteinander ins Gespräch zu kommen: Der Künstler und Designer Harald Brörken entwickelte ein Schwimmobjekt für den Main. Das „Wellenpendel“ genannte Objekt besteht aus Pontons und beweglichen Stangen, die von den Bugwellen vorbeifahrender Schiffe ins Schwimmen versetzt werden sollten. Die temporäre Installation wurde im Sommer 2019 zu Wasser gelassen.


Kernbereichsarchitektin - kostenfreie Beratung

Ein wichtiges Handlungsfeld des Städtebauförderprogramms „Aktive Kernbereiche - Fechenheim“ widmete sich insbesondere der Aufwertung der vorhandenen städtebaulichen Situation sowie der Instandsetzung und Modernisierung von ortsbildprägenden Gebäuden.
Von Januar 2015 bis Ende 2019 wurde daher eine kostenfreie städtebauliche und architektonische Beratung innerhalb des Kernbereichs angeboten. Die Beratung vor Ort erfolgte durch die beauftragte Architektin, Frau Tine Göllner vom Architekturbüro Göllner GmbH in Frankfurt und konnte sowohl von interessierten Hauseigentümern, als auch von Mietern und Pächtern im Fechenheimer Fördergebiet genutzt werden.

Beratungsthemen waren die Instandhaltung, Modernisierung und Umbaumaßnahmen von Wohn- und gewerblich genutzten Gebäuden, aber auch gestalterische Aspekte, wie z.B. die Fassadengestaltung oder die Entsiegelung und Begrünung von Hof- und Freiflächen. Ebenso wurden Hilfestellungen bei Kostenentscheidungen sowie der Beantragung öffentlicher Fördermittel angeboten. Die Beratung erfolgte dabei immer unter Berücksichtigung der Vorgaben der Erhaltungssatzung Nr. 30. Zu besonderen Themen, wie z.B. „Wohnen im Alter“ wurden Infoveranstaltungen organisiert. Insgesamt wurden Beratungen zu rund 30 Liegenschaften in Anspruch genommen.

Ab dem Jahr 2020 können die Fechenheimer Eigentümerinnen und Eigentümer die sogenannten „Modernisierungsberater“ in Anspruch nehmen, ein Beratungsangebot der Wohnungsbauförderung des Stadtplanungsamtes im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Modernisierung des Wohnungsbestandes“. Diese Beratung wird vom Architekturbüro Ammon+Sturm durchgeführt. Die entsprechenden Kontaktdaten und weitere Informationen über die Fördermodalitäten finden Sie hier.

  


Freiluftgalerie entlang des Fechenheimer Leinpfads

Der Fechenheimer Leinpfad ist einer der wichtigsten Eingänge in den Stadtteil, da viele Einwohner und Besucher mit der Straßenbahn ankommen und abfahren. Nachdem das Mainufer unter Einsatz städtischer Mittel umgestaltet wurde, hat der Bereich insgesamt an Qualität gewonnen. Störend fielen nun die dem Mainufer zugewandten Mauern und Fassaden auf, die größtenteils ungestaltet oder durch Graffiti verunstaltet waren.

Ab 2013 wurde daher "Das Kunstbüro" mit der Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Mauer- und Wandflächen entlang des Leinpfades beauftragt. Die Bemalung sollte dabei folgende Merkmale aufweisen: Ausführung in schwarz/weiß bzw. farbreduziert, Reflektion des Stadtteillebens, auch karikaturistische Ausführung. So konnten nun zwei große Wandflächen mit Kunst verschönert werden.
Für die zirka 40 Meter lange Mauer an der Straßenbahnhaltestelle Arthur-von-Weinberg-Steg konnte 2014 der Zeichner und Karikaturist Klaus Puth für die Ausführung gewonnen werden. Die Mauer musste zunächst mit neuem Putz und Anstrich vorbereitet werden; in einem vier Wochen dauernden Arbeitsprozess wurden dann die Konturen in schwarz vorgezeichnet und anschließend Schritt für Schritt vervollständigt. Viele Interessierte haben die Gelegenheit genutzt, dem Künstler bei der Entstehung des Kunstwerkes über die Schulter zu schauen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Entstanden ist so ein Wimmelbild mit einem intensiven Bezug zu Fechenheim, auf dem der ein oder andere Fechenheimer sich bereits selbst erkannt haben will.

Freiluftgalerie entlang des Fechenheimer Leinpfads, Entwurfsskizzen, © Klaus Puth

Im Mai 2017 wurde die Freiluftgalerie um ein weiteres Wandgemälde bereichert, gemalt hat es der Frankfurter Künstler Guido Zimmermann, der sich in der Streetartszene einen Namen gemacht hat. Das Bild ist 37 m lang und 3,5 m hoch und trägt das Motto „Sport in Fechenheim“, es zeigt verschiedene Motive etwa zu den Themen Fußball und Tennis, Spazierengehen, Radfahren und Wassersport. Sportarten, die in Fechenheim in den zahlreichen Vereinen, aber auch solo ausgeübt werden können.

Freiluftgalerie entlang des Fechenheimer Leinpfads, Ausschnitte des Wandbildes, © Guido Zimmermann

Aufwertung der Wege zum Mainufer 1. Bauabschnitt

Lappengasse, Plessengasse, Leinwebergasse, Lhnunggasse, Am Mainbrnchen

Der Kernbereich in Fechenheim ist maßgeblich durch die Haupteinkaufsstraße Alt-Fechenheim und durch das Mainufer geprägt, die angrenzende Mainuferpromenade wurde im Jahr 2012 durch die Stadt Frankfurt neugestaltet und bietet seitdem einen attraktiven Aufenthaltsraum. Sechs Gassen (Lappengasse, Plessengasse, Löhnunggasse, Leinwebergasse, Ankergasse, Am Mainbörnchen) vernetzen die Einkaufsstraße mit dem Mainufer, sodass diesen Wegebeziehungen eine wichtige Funktion als Bindeglieder zukommt. Entgegen dieser Funktion war die Bestandssituation der Gassen aber durch eine Vielfalt an Materialien und einem veralteten Ausbaustandard geprägt, sodass sie in der Folge nur als unbedeutende, dunkle Seitengassen wahrgenommen wurden. Es fehlte an klaren Strukturen und Leitelementen. Aus diesem Grund wurden 2016 fünf der Gassen grunderneuert, das Gemenge wurde harmonisiert und der verbindende Charakter betont. Die neuen Wege sind freundlich und signalisieren Offenheit.

Vorher - Nachher am Beispiel der Lappengasse, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Das Gesamtkonzept der Landschaftsarchitekten exedra Müller & Jansen sah dafür eine Gestaltung mit korrespondierenden, richtungsweisenden Bodenstrukturen vor und eine Harmonisierung durch Verwendung von gleichen Materialelementen. Die Material- und Farbwahl orientiert sich am Bestand, bringt aber auch überraschende Elemente ein. Die Flächenpflasterung der Gassen besteht aus beigerotem, quadratischen Betonpflaster, das sich optisch an den in Fechenheim zahlreich vorzufindenden Ziegelbauten orientiert. An den jeweiligen Mündungsbereichen der Gassen wechselt der Belag zu dunklem Basaltpflaster und schließt den Gehweg mit ein. Um Passanten intuitiv zu leiten, wurden richtungsweisende Plattenstreifen zur tragenden Idee, diese bestehen aus großformatigen, hellen Betonplatten in 1,20 m Länge, zwei verschiedenen Breiten und einer Gesamtlänge von jeweils ca. 13 m. Die Anordnung beginnt zunächst verdichtet an den Kreuzungspunkten und löst sich dann allmählich auf, am anderen Ende der Gasse wird die Struktur in umgekehrter Weise wiederaufgenommen und fortgesetzt. Auf diese Weise wird eine Korrespondenz zwischen den Bereichen hergestellt.

Vorher - Nachher am Beispiel der Plessengasse (mit Visualisierung mittig), © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Der Planungsprozess wurde durch das Beteiligungsgremium der Lokalen Partnerschaft intensiv begleitet sowie im Ortsbeirat diskutiert. Die weitergehende Planung und Durchführung der Maßnahme erfolgte über die FAAG Technik GmbH mit fachlicher Begleitung durch das Amt für Straßenbau und Erschließung. Die Bauzeit betrug insgesamt 12 Monate von März 2016 bis Februar 2017. Die Gassen erhielten einen niveaugleichen Aufbau der Gehwege und der Fahrbahn. Die grundhafte Umgestaltung beinhaltete den Rückbau der alten Oberflächen einschließlich des Unterbaus, den neuen Aufbau der Tragschichten, Herstellung der neuen Entwässerung sowie der Oberflächenbeläge. Ebenfalls vollständig erneuert wurde die Beleuchtung in Art und Anzahl. Alle Gassen bis auf die Leinwebergasse sind nun als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen. Die feierliche Einweihung der neuen Gassen fand am 08.09.2017 statt.


Kindertagessttte 27 - Neugestaltung des Vorplatzes

Platz vor der Kindertagesstätte 27, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Die kleine, öffentliche Grünfläche vor dem denkmalgeschützten Gebäude der Kindertagesstätte 27 an der Hauptgeschäftsstraße Alt-Fechenheim wurde nicht adäquat genutzt, der Platz war oft vermüllt oder wurde als öffentliches Pissoir missbraucht.
Im Rahmen des Städtebauförderprogramms konnte dieser Missstand behoben werden. Die Frankfurter Landschaftsarchitekten Beuerlein/Baumgartner haben die kleine Platzfläche attraktiv neugestaltet. Begleitet wurde der Planungsprozess durch die Lokale Partnerschaft, direkten Anliegern sowie mit reger Bürgerbeteiligung. Das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt setzte die Gestaltung ab Herbst 2013 um, im Juli 2014 wurde die neue Platzfläche feierlich eingeweiht. 


Summstein und Wellenbank, © Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main

Der Platz wurde so gestaltet, dass er sowohl Möglichkeit zu Spielen bietet, aber auch ein angenehmer Ort zum Verweilen ist. Die verwendeten Sandsteinelemente orientieren sich an den Materialien des denkmalgeschützten Gebäudes der Kindertagesstätte. Die südliche Platzhälfte zieren ein Akustikspiel - ein so genannter Summstein - sowie eine Wellenbank zum Sitzen und Balancieren. Auf der nördlichen Platzhälfte erinnert auf Anregung des Fechenheimer Heimat- und Geschichtsvereins eine Bronzeplatte an das Wirken Turnvater Jahns in Fechenheim. Die um den Platz angeordneten Sitzbänke werden durch Staudenrabatten eingerahmt.


Aufwertung der Eingangsbereiche

Umgestaltung der Sammelcontainer

Bemalter Container, © Pat Vanhöfen

Eine Arbeitsgruppe der Lokale Partnerschaft hat sich intensiv mit der optischen Aufwertung der Eingangsbereiche zum Fechenheimer Ortskern auseinandergesetzt. Gemeinsam wurden Standorte identifiziert, die von Bewohnern und Besuchern Fechenheims häufig passiert werden und als „Eingangsbereiche“ in den Stadtteil einen wichtigen Eindruck hinterlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt dominierten an einigen dieser Standorte Container das Straßenbild und zeigten den Stadtteil nicht von seiner schönsten Seite. 

Zur Verbesserung der Situation konnten daher im Jahr 2013 besonders störende Altglas- und Kleidercontainer in Zusammenarbeit mit den Betreibern versetzt werden. Zusätzlich wurden auf Wunsch der Lokalen Partnerschaft ab Herbst 2013 bis Sommer 2014 mehrere Container vom Fechenheimer Künstler Pat Vanhöfen farbig gestaltet. Die bemalten Container findet man am Fechenheimer Kleedreieck, vor dem Jugendzentrum in der Starkenburger Straße sowie an der Konstanzer Straße.


Fechenheim - Lokale konomie (EFRE)

Ergänzend zum Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ wurde Fechenheim in das „Operationelle Programm für die Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007 bis 2013“ aufgenommen.

Das Fördergebiet umfasste neben dem Programmgebiet „Aktive Kernbereiche“ auch die Gewerbeflächen nördlich und östlich des Ortskerns. Es erstreckte sich somit bis zur Carl-Benz-Straße im Osten und bis zur Birsteiner Straße im Norden. Wesentliche Ziele, die mit der Aufnahme in das EU-Programm angestrebt wurden, waren die Wiedernutzung leerstehender Ladengeschäfte im Ortskern sowie die Revitalisierung von ungenutzten Flächen in den nördlich und östlich angrenzenden Gewerbegebieten.

Mit Bescheid vom 13.04.2010 wurden hierfür EU-Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro bewilligt. Das Programm wurde in den Jahren 2010 bis 2014 entsprechend den Vorgaben der EU vor Ort durchgeführt, weitere Informationen über dieses Projekt erhalten Sie hier.