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Entscheidung der Teileinhausung der Autobahn 661 zugunsten der Variante L2

Am Donnerstag, den 28. Februar 2019 informierten Vertreter der Koalitionsparteien in einer Pressekonferenz über ihre Entscheidung, die Teileinhausung der Autobahn 661 weiterzuverfolgen. Die Teileinhausung bildet die Basis für die weitere städtebauliche und landschaftsplanerische Rahmenplanung des Ernst-May-Viertels.

Angestrebt wird die Variante L2. Sie sieht eine Einhausung der A 661 zwischen der Friedberger Landstraße und dem Galeriebauwerk Seckbacher Landstraße in einer Länge von ca. 1000 Metern sowie die Verbindung der bisher durch die A 661 getrennten Stadtteile Bornheim und Seckbach vor. Durch die Vernetzung der bestehenden Parks und die Neuschaffung von zusätzlichen Grünflächen auf dem „Deckel“ macht die Planung der Variante L2 zudem eine zusammenhängende Grünverbindung von rund 80 Hektar möglich. Der neue Grünzug soll eine Vernetzung zwischen dem Günthersburgpark über den Huthpark bis hin zum Lohrberg möglich machen.

Nächste Schritte sind, für die Variante L2 einen Kosten- und Finanzierungsplan zu erstellen. Dieser dient unter anderem als Voraussetzung, um mit Bund und Land Gespräche über eine Kostenbeteiligung für die weiteren Planungen, den Bau und den Unterhalt der Einhausung führen zu können.

Die Stadt nutzt mit ihrer jetzigen Entscheidung ein wichtiges Zeitfenster. Hessen Mobil wird mit Fertigstellung und Anschluss des Riederwaldtunnels die Autobahn 661 zu vervollständigen haben. Diese Maßnahme soll nach Angaben von HessenMobil im Jahr 2028 abgeschlossen werden. Gemeinsam mit der Planung der vervollständigten A 661 ist es Absicht der Stadt Frankfurt, die Einhausung der A 661 ebenfalls bis 2028 zu verwirklichen.

Die erforderlichen Schritte zur gemeinsamen Realisierung beider Vorhaben – der Einhausung und der Vervollständigung der Autobahn – sollen in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt geregelt werden.