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Bahnhofsvorplatz Höchst Süd

Thema:
Öffentlicher Raum
Stadtteil: Ortbezirk:
6
Gebietsgröße:
circa 13.500
Kontakt:

Frau Stefanie Käse
Telefon: +49 (0)69 212 31264
Telefax: +49 (0)69 212 30731


Projektbeschreibung

Planungsanlass
Der Bahnhof Höchst ist mit zwölf Bahnsteiggleisen der zweitgrößte Bahnhof Frankfurts. Mit der Umgestaltung des gesamten Bahnhofsareals in drei Projektphasen soll eine übersichtliche, qualitätsvolle, leistungsgerechte, sichere und für alle Personen nutzbare stadträumliche Neuordnung erreicht werden. Die Funktionen Fußwege, Orientierung, Aufenthalt, Parken, ÖPNV , Fahrräder und fließender Verkehr werden angemessen berücksichtigt. Gleichzeitig wird und wurde bei der Gestaltung des Öffentlichen Raumes dem Denkmalschutz des Bahnhofsgebäudes und der Bruno-Asch-Anlage Rechnung getragen.  Alle Projektphasen wurden im Rahmen des Programms „Schöneres Frankfurt“ realisiert.

Parallel zu der Umgestaltung der Öffentlichen Flächen wurde durch die Deutsche Bahn AG der Bahnhof barrierefrei umgebaut.

Planungsgebiet
Der Planungsbereich auf der Südseite des Bahnhofes umfasst den Bau einer zentralen Bushalteanlage, die Umgestaltung des Vorplatzes am Bahnhofsgebäude sowie die verkehrliche Neuordnung und gestalterische Aufwertung der Dalberg- und Adolf-Häuser-Straße im Abschnitt Albanusstraße bis Ludwigshafener Straße. Auch der östlich des Bahnhofsgebäudes gelegene Park & Ride-Parkplatz der Bahn erfährt eine Grunderneuerung. 

In der vorangegangenen Projektphase wurde im Jahr 2014 die nördliche Vorplatzseite des Bahnhofes neu gestaltet, die Parkplatzfläche geordnet und eine neue, ansprechende Abstellanlage für Fahrräder installiert. 

Im Jahr 2006 wurde die erste Projektphase abgeschlossen. Sie beinhaltete die verkehrliche Neuordnung und Gestaltung der Dalbergkreuzung und Dalbergstraße und die Ilumination der Bahnunterführung Königsteiner Straße. Parallel zu dieser Projektphase setzte das Grünflächenamt Frankfurt die denkmalgerechte Widerherstellung der Bruno-Asch-Anlage um. 

Der Umfang der drei Projektphasen ist im untenstehenden PDF graphisch dargestellt.

Planungsziel
Die neue, zentrale Bushalteanlage auf der südlichen Bahnhofsseite wird von insgesamt 12 Buslinien angefahren, zwei davon im Nachtverkehr. Zwei große, neue Haltestellendächer schützen die Fahrgäste vor Witterung. Bei der Gestaltung der Dächer wurde das Ziel verfolgt den Raum darunter möglichst hell und übersichtlich zu halten und entwurflich eine Anlehnung an bereits bestehende Haltestellendächer in Frankfurt zu erreichen. Weiterhin stand im Fokus, die Gestalt der Dächer möglichst zurückhaltend und transparent zu entwickeln, um nicht mit dem in unmittelbarer Nähe stehenden, denkmalgeschützen Bahnhofsgebäude in Konkurrenz zu treten.

In ihrer Grundform wurde die Bushalteanlage möglichst kompakt geplant. Dadurch verbleibt an der nördlichen Seite eine Fläche, die die Möglichkeit einer Bebauung und damit einer stadträumlichen Kante ermöglicht. 
Die Haltepositionen der Busse werden mit digitalen Anzeigetafeln ausgestattet, die die Ankunftszeiten der Buslinien anzeigen. Am östlichen Kopf der Insel ist eine weitere, digitale Großtafel geplant, die die Ankfunft aller Buslinien auf einem Display zusammenfasst und somit für die Fahrgäste eine optimale Orientierungshilfe bietet. Weiterhin wird die Plattform im November 2019 mit zwölf neuen Bäumen begrünt. 

Der neue Vorplatz des Bahnhofsgebäudes wird in den nächsten sechs Monaten sukssesive fertiggestellt. In seiner Gestalt ist er großzügig und übersichtlich geplant und wird von einer neuen Baumgruppe aus drei Bäumen an der Straßenflucht gesäumt. In der Materialität wird er dem Vorplatz auf der Nordseite gleichen und mit hochwertigem Basaltpflaster belegt. An exponierter Stelle auf dem Platz wird es künftig einen Bodeneinlass geben, um die Aufstellung eines Weihnachtsbaumes zu ermöglichen.
Der Gehwegbereich gegenüber des Bahnhofvorplatzes wurde sichtbar erweitert und geordnet. Durch die Installation von Unterflur-Glascontainern konnte die Übersichtlichkeit noch erhöht werden.  Im Herbst 2019 wird auch der Grünstreifen am südlichen Rand des Gehweges aufgewertet und mit Rosen bepflanzt. 

Die Dalberg- und Adolf-Häuser-Straße werden grunderneuert, für den Zweirichtungsverkehr ausgebaut und erhalten hochwertige Straßenleuchten. Den Bäumen wird, wo immer es möglich ist, mehr unbefestigte Fläche im Wurzelraum zur Verfügung gestellt und Baumlücken durch Neupflanzungen ergänzt. Die Parkplätze zu beiden Seiten der Dalbergstraße werden neu geordnet.
Im gesamten Baugebiet werden Leiteinrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen in den Gehwegen integriert und Bordsteine an Überwegen auf Niveau-Null abgesenkt, so dass die barrierefreie Nutzbarkeit des öffentlichen Raumes gewährleistet ist.

Projektverlauf
Nach Beschluss § 39 der Stadtverordnetenversammlung vom 12.05.2016 zur Bau- und Finanzierungsvorlage M 77 wurde das Vorhaben ausgeschrieben und im Oktober 2017 mit den Bauarbeiten im westlichen Teil des Planungsgebietes, auf Höhe Ludwigshafener Straße, begonnen. Seither wurden die Gehwegbereiche der Adolf-Häuser-Straße grunderneuert, die Wurzelräume der Bestandbäume verbessert und vergrößert und die neue, zentrale Bushalteanlage, mit den neuen Wartehallendächern, errichtet.
Im Dezember 2018 wurde die Bushalteanlage durch die Dezernenten für Planung, Herrn Mike Josef, und Verkehr, Herrn Klaus Oesterling eröffnet und der Busbetrieb, nach nur einjähriger Bauzeit, an neuer, alter Stelle wieder aufgenommen. 

Der Gehwegbereich zwischen dem Bürgeramt und dem Bahnhofsgebäude wurde stark erweitert, geordnet, erhielt neue Unterflur-Glascontainer und zahlreiche Fahrradabstellplätze.
Stand April 2019 schreiten die Bauarbeiten in der Dalbergstraße fort. Im Herbst 2019 soll die Baumaßnahme weitestgehend abgeschlossen sein.