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Umgestaltung der S-Bahnstation Taunusanlage

Öffentlicher Raum

Stadtteil:




Abgeschlossen:
2015

Planungsanlass
Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 702Ä „Bankenviertel – Zwischen Taunusanlage und Goethestraße – 1. Änderung“ wurden mit den Eigentümern betroffener Liegenschaften Maßnahmen zur Kompensation der mit der geplanten baulichen Verdichtung einhergehenden höheren Frequentierung des öffentlichen Raumes und der öffentlichen Infrastruktur vereinbart.
Eine dieser Maßnahmen ist die Umgestaltung der S-Bahnstation Taunusanlage. Die Station ist derzeit nicht barrierefrei und nicht zeitgemäß gestaltet. Durch ihre Unübersichtlichkeit ist die Orientierung schwierig, dies beeinträchtig auch das Sicherheitsgefühl.

Planungsziel
Mit der Umgestaltung soll die Orientierung in der Station durch eine geänderte Wegeführung und ein Farbleitsystem verbessert werden. Durch den Einbau eines Aufzuges und eines Leitsystems für Blinde und Sehbehinderte in der gesamten Station wird diese barrierefrei.
Bislang nicht genutzte Flächen werden zu zwei kleinen Läden und zu Kunstvitrinen umgebaut.
Durch die Umgestaltung soll die Aufenthaltsqualität erhöht und die Gestaltung an die Qualität der Architektur und des öffentlichen Raumes in der näheren Umgebung angepasst werden.

Planungsgebiet
Die Umgestaltung umfasst die gesamte unterirdische Station mit zwei B-Ebenen, zwei Zwischenebenen und der C-Ebene sowie alle 8 Ausgangsbauwerke. Es wird ein neuer Aufzug von der Straßenebene bis zur C-Ebene eingebaut.
(Während der Bauzeit wird eine Fläche in der Taunusanlage für die Baustelleneinrichtung genutzt.)

Projektverlauf
Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Frankfurt und der Deutsche Bahn Station&Service AG.
Die DB Station&Service AG übernimmt als Vorhabenträgerin die bauliche Durchführung. Parallel zur Umgestaltung erfolgt in der Station eine Brandschutzsanierung sowie die Nachrüstung von Abfahrtsmonitoren. Gestalterische Entscheidungen werden von Stadt und der DB Station&Service AG gemeinsam getroffen.
Gesamtkosten betragen ca. 7,9 Mio. . Die Finanzierung setzt sich zusammen aus Mitteln des städtebaulichen Vertrages, Mitteln aus der Stellplatzablöse, Fördermitteln des Landes Hessen, des RMV und Mitteln der DB.
Während der Bauausführung wird der S-Bahnbetrieb nicht eingeschränkt. Die Zugänge zur Wallanlage werden als Verbindung zur Baustelleneinrichtungsfläche genutzt und müssen daher geschlossen bleiben. Die anderen Treppen und Rolltreppen werden je nach Bauablauf zeitweilig gesperrt.

2002                     Abschluss des städtebaulichen Vertrages

2007

Konkurrierendes Verfahren zur gestalterischen Planung;
Entwurfsplanung durch Kraus Milkovic Architekten Frankfurt
2008 Planungsvertrag mit DB Station&Service AG und RMV
2009 Bau- und Durchführungsvertrag mit DB Station&Service AG
2010
 
 
Ausführungsplanung durch Dietz Joppien Architekten Frankfurt;
Genehmigung durch Eisenbahnbundesamt;
Umgestaltung von zwei Mustertreppen
2011 Vorbereitung der Vergabe
2012 Beginn der Bauausführung im Mai
18.06.2013 Eröffnung des Aufzuges             
2015 Eröffnung der Station am 23. März 2015