Quartierspavillon Quäkerwiese
Aufstellen eines Kioskcontainers als Interimslösung bis zum Neubau als Quartierscafé
Die Aufwertung des Quäkerplatzes mit Quartierspavillon zu einem zentralen Ort im Gallus mit der Paul-Hindemith-Schule, Kindereinrichtungen und einem Spielplatz in direkter Nachbarschaft ist ein wesentliches Projekt in der Sozialen Stadt Gallus. Im Zuge der Umgestaltung ist der Abriss des Trinkhallen-Gebäudes, die Neugestaltung des bisher unzugänglichen Platzbereiches sowie der Neubau eines eingeschossigen Pavillons vorgesehen. Entscheidend dabei ist nicht nur die bauliche Erneuerung, sondern die Änderung des Betriebskonzeptes. Statt des bisher im Vordergrund stehenden Verkaufes von Alkohol und Zigaretten soll die Angebotspalette auf die Nutzergruppen Schüler- und Anwohnerschaft sowie Eltern mit Kindern des angrenzenden Spielplatzes abgestimmt werden. Bis zu dem endgültigen Neubau wurde die vorhandene Trinkhalle Mitte August 2007 abgerissen und übergangsweise durch einen attraktiven Container ersetzt. Damit einher ging bereits eine Veränderung des Angebotssortiments des neuen “Café Pause Quäkerwiese”. Ein kleiner Freisitz lädt zum Bleiben ein. Dies ist der erste Schritt zu einem attraktiven Wandel an der Quäkerwiese.
Wettbewerb Quartierspavillon
Um an dieser zentralen Stelle im Gallus ein architektonisch und funktional hochwertiges Gebäude zu errichten, wurde im Juni 2008 vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt ein Realisierungswettbewerb in Abstimmung mit der Architektenkammer Hessen initiiert.
Am 17. September 2008 tagte nun das bestellte Preisgericht, bestehend aus vier Fach- und drei Sachpreisrichtern, unter der Leitung von Architekt Ferdinand Heide.
Der Entwurf von DG/D Architekten Dahlhoff-Göth/Dorfmeister wurde zur weiteren Realisierung ausgewählt. Nun soll der Interimscontainer von einem eingeschossigen, ca. 90 Quadratmeter großen Neubau abgelöst werden. Der prämierte Entwurf sieht ein rechteckiges Gebäude im nördlichen Platzbereich mit moderner Holzfassade und großzügigem Freisitz vor. Ein Straßenverkauf in Anlehnung an den alten Kiosk ist neben dem Cafébetrieb weiterhin möglich und vorgesehen. Das Gebäude nimmt die vorhandenen Wegebeziehungen an der Quäkerwiese optimal auf und integriert auch den Zugang zum Spielplatz in sein Konzept.

