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Nördlich Adickesallee

Bereich um die ehemalige Oberfinanzdirektion


Städtebaulicher Entwurf, Wohnen, Hochschule, Gewerbe

Stadtteil:




Abgeschlossen:
2015

Planungsanlass 
Das dynamische Wachstum der Studentenzahlen hat für die Frankfurt School of Finance and Management zu der Notwendigkeit geführt, einen neuen Standort zu suchen, der auch das für die Zukunft angestrebte Wachstum ermöglicht.
Der Leerstand der Behördenbauten an der Adickesallee bietet die Option, einen neuen Hochschulstandort zu entwickeln. 
Die zentrale Lage, die hervorragende Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr und dem Individualverkehr, die Grundstücksgröße und der Zuschnitt sowie die einheitlichen Eigentumsverhältnisse entsprechen den Anforderungen der Hochschule. Darüber hinaus besteht hier die Chance, die für die Hochschulnutzungen erforderlichen großen Gebäudekubaturen stadtverträglich in die Reihe der großen öffentlichen Nutzungen am Alleenring einzufügen und in Verbindung mit dem parkartigen südlichen Freibereich einen Campus mit unverwechselbarem städtebaulichen Profil zu schaffen.

Frankfurt hat aktuell einen hohen Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Gemäß Bevölkerungs- und Haushaltsprognose des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2030 auf insgesamt 724.000 Einwohner ansteigen. Basierend auf dieser Prognose hat das Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) eine Wohnungsbedarfsprognose erstellt. Demnach besteht im Zeitraum von 2009 bis 2030 ein Wohnungsbedarf von circa 32.000 Wohneinheiten (bis zu 26.500 Wohneinheiten bis 2020 und 5.500 Wohneinheiten bis 2030).

Der steigenden Nachfrage nach Wohnraum soll mit Schaffung attraktiven Wohnraums begegnet werden. Der Standort an der Adickesallee kann dafür einen wichtigen Beitrag leisten.

Planungsgebiet 
Das Plangebiet liegt nördlich des Alleenrings im Stadtteil Nordend-West. Der Allenring, der die gründerzeitlichen Stadterweiterungen umschließt, dient in diesem Bereich als Rückgrat für eine Reihe von bedeutsamen öffentlichen Nutzungen. Die Deutsche Nationalbibliothek, der Campus Westend mit der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, das neue Polizeipräsidium, der Hauptfriedhof, das Bürgerhospital, das St. Marien Krankenhaus und die Fachhochschule Frankfurt befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird im Osten durch die Eckenheimer Landstraße, im Süden durch die Adickesallee, im Westen durch die Bertramsstraße und im Norden durch die Bereiche des Hessischen Rundfunks, der Sportanlage und einer bestehenden Wohnsiedlung begrenzt.
Die Größe des Plangebiets beträgt rund 7,7 ha.

Planungsziele 
Mit dem Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, auf dem Grundstück der ehemaligen Oberfinanzdirektion einen Standort für eine Hochschule mit den zugehörigen Einrichtungen zu entwickeln.
Die westlich der ehemaligen Oberfinanzdirektion gelegenen Grundstücke sollen als Misch- und Kerngebiet für Wohnungen und Nutzungen, welche das Wohnen und die Hochschule sinnvoll ergänzen, gesichert werden. Im Bereich an der Bertramstraße soll der Wohnanteil ungefähr 60 Prozent betragen. Das direkt westlich an die geplante Hochschule angrenzende Grundstück ist für „hochschulaffine“, ergänzende Nutzungen geeignet. Der angestrebte Wohnanteil soll daher dort „nur“ ungefähr 30 Prozent betragen, um zusätzlich Nutzungen wie Gastronomie, Kindertagesstätte, Studentenwohnheim, kleinere Läden für den täglichen Bedarf und Hotel (z.B. für Seminarteilnehmer der Hochschule) aufnehmen zu können
Das Grundstück Ecke Adickesallee / Eckenheimer Landstraße ist als Reservefläche für die Deutsche Nationalbibliothek festzusetzen.

Projektverlauf 
Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 891 „Nördlich Adickesallee – Bereich um die ehemalige Oberfinanzdirektion“ wurde am 31.05.2012 gefasst.
Die Offenlage nach §3(2) Baugesetzbuch fand vom 01.10.2014 - 03.11.2014 statt.
Zurzeit wird der Satzungsbeschluss vorbereitet. Der Bebauungsplan wird voraussichtlich Anfang 2016 inkrafttreten.

PDF-Dateien zum Projekt