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Stadtumbau Bahnhofsviertel

Stadtumbau Bahnhofsviertel Frankfurt am Main gemäß § 171 a BauGB


Stadterneuerung, Wohnen

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Das Bahnhofsviertel hat aufgrund seiner zentralen Lage eine prägende Wirkung auf das Gesamtbild der Stadt. Mit seiner repräsentativen gründerzeitlichen Bebauung nimmt das Viertel eine besondere Stellung in Frankfurt ein. Zudem ist es als Standort zahlreicher internationaler kultureller Begegnungsstätten von regionaler und überregionaler Bedeutung. Mit seinem überdurchschnittlich hohen Anteil an Bewohnern und Gewerbetreibenden mit Migrationshintergrund hat das Bahnhofsviertel auch eine über die Stadtgrenze hinausgehende Funktion für die Integration von Zuwanderern.

Dennoch ist seit mehreren Jahren ein kontinuierlicher Rückgang der Wohnbevölkerung zu verzeichnen. Einst als repräsentatives Wohn- und Geschäftsviertel gebaut sind heute Leerstand von Wohnungen, Geschäften und Büroräumen sowie der Verfall von wertvoller Bausubstanz in Teilen des Bahnhofsviertels zu beobachten. Die in einzelnen Bereichen problematische Gemengelage verschiedener Nutzungen und Milieus hat das ambivalente Image und die öffentliche Wahrnehmung des Quartiers geprägt.

Planungsgebiet
Das Bahnhofsviertel - mit einer Fläche von ca. 52 Hektar - liegt zentral zwischen Hauptbahnhof, Messe, Innenstadt, den Wohngebieten Westend im Norden und Sachsenhausen im Süden sowie dem Gutleut- und Gallusviertel im Westen.

Planungsziel
Das bauliche Potential des Bahnhofsviertels bietet zusammen mit seiner zentralen Lage beachtliche Möglichkeiten zur Entwicklung des Quartiers. Dabei bietet gerade auch der Leerstand von Gebäuden die Chance für eine Umgestaltung. Mit einem ganzheitlichen Ansatz soll das Bahnhofsviertel als Wohnstandort gestärkt und die Verträglichkeit von Wohnen und Verkehr verbessert werden. Dabei muss auch den bestehenden Nutzungen durch die Drogenszene und dem Rotlichtviertel Rechnung getragen werden. Öffentlicher und privater Freiraum sollen aufgewertet und neue Nutzungskonzepte für leer stehende Gebäude entwickelt werden. Bei Erhalt seiner Einzigartigkeit und Vielfalt soll das Bahnhofsviertel eine für seine Bewohner sowie für die Stadt und für Besucher deutlich wahrnehmbare Imageverbesserung erfahren.

Projektverlauf
Konzepte zur Umgestaltung des Bahnhofsviertels wurden 2004 in einem Ideenlabor im Stadtteil in öffentlichen Diskussionen mit Eigentümern, Bewohnern und Fachleuten vor Ort auf den Prüfstand gestellt und 2005 in einen Rahmenplan "Wohnen im Bahnhofsviertel" umgesetzt. 2006 wurde dieser Rahmenplan Bestandteil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für den künftigen Stadtumbauprozess.

Parallel zur Entwicklung des integrierten Stadtteilkonzeptes wurden durch öffentliche Fördermittel neue Anreize für Investitionen in den Bestand geschaffen. 2004 beschloss die Stadt Frankfurt den Einsatz eines städtischen Förderprogramms zur Stärkung der Wohnnutzung im Bahnhofsviertel in Höhe von 10 Mio. Euro. Neben der Modernisierung von Wohnungen wird die Umwandlung von Büroflächen in Wohnflächen besonders gefördert. Die erfolgreiche Inanspruchnahme des Programms führte 2007 zur Aufstockung des städtischen Förderprogramms auf insgesamt 20 Mio. Euro. Diese Mitttel stehen zunächst bis einschließlich 2013 bereit.

Zugleich wurde das Bahnhofsviertel in das Bund-Länder-Programm zur Stadterneuerung "Stadtumbau Hessen" aufgenommen. Hiermit stehen für weitere Jahre zusätzliche Fördermöglichkeiten zur Umsetzung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zur Verfügung.

 

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Publikationen des Stadtplanungsamtes zum Projekt


Projektleitung

Herr Karsten Krüger

Telefon: +49 (0)69 212 33925
Telefax: +49 (0)69 212 30761

Frau Dagmar Reinheimer

Telefon: +49 (0)69 212 35585
Telefax: +49 (0)69 212 30761