Holbeinviertel
Planungsanlass
Im Sinne einer städtebaulichen Innenentwicklung der Stadt Frankfurt am Main, soll die brach gefallene Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs Süd in Sachsenhausen einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Planungsgebiet
Das künftige Holbeinviertel wird im Westen von der Stresemannallee, im Osten von der Oppenheimer Landstraße/Holbeinstraße und im Süden von einer breiten Bahntrasse begrenzt. Den nördlichen Abschluss bilden die rückwärtigen Grundstücksgrenzen der Liegenschaften entlang der Oskar-Sommer-Straße und der Burnitzstraße. Das Areal zeichnet sich durch seine zentrale Lage und gute infrastrukturelle Anbindung aus.
Planungsziele
Auf den Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Süd soll mit dem Bebauungsplan Nr. 835 "Holbeinviertel" Planungsrecht für die Entwicklung des neuen Wohnquartiers geschaffen werden. Die Wilma-Wohnen Süd GmbH sieht hier die Errichtung von insgesamt ca. 160 Wohnungen vor. Zudem ist eine Kindertagesstätte geplant, die partiell auch den Bedarf aus den angrenzenden Quartieren bedienen wird.
Projektverlauf
Die aktuellen Planungen wurden 2007 in einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung der Öffentlichkeit und den Behörden vorgestellt. Auf Grund der in diesem Rahmen eingegangenen Anregungen - in Verbindung mit Empfehlungen aus dem politischen Raum - wurde der Entwurf nachfolgend optimiert. Er liegt nun in einer überarbeiteten Fassung vor.
Die öffentliche Auslegung soll zeitnah nach Freistellung der zurzeit noch gewidmeten Bahnflächen erfolgen.

