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Hochhausensemble Stiftstraße

Entwicklung von Wohnhochhäusern in der zentralen Innenstadt


Wohnen

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Der Hochhausentwicklungsplan von 2008 weist für die nördliche Innenstadt zwei Standorte für Wohnhochhäuser aus. Sie sollen die benachbarte Hochhausbebauung aus den Türmen Nextower, Jumeirah und Skylight städtebaulich ergänzen. Aufgrund der großen Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum und dem Interesse von Projektentwicklern an der Umsetzung der Planung sollen diese Wohnbaupotenziale durch neue Bebauungspläne planungsrechtlich gesichert werden.
 
Planungsgebiet
Die beiden Hochhausstandorte befinden sich in der nördlichen Innenstadt in der Stiftstraße und in der Katzenpforte. Das südliche Grundstück an der Stiftstraße, das ehemals von der Deutschen Telekom AG genutzt wurde, wird vom Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 845 Ä abgedeckt. Das nördliche Grundstück an der Katzenpforte ist Teil des Bebauungsplans Nr. 874.

Das Umfeld des Plangebiets hat sich in letzter Zeit gewandelt. Im Palaisquartier wurden zwei Hochhäuser und die Shoppingmall MyZeil errichtet sowie das Thurn-und-Taxis-Palais rekonstruiert. Demnächst wird auch das ehemals von der Frankfurter Rundschau genutzte Grundstück mit einem Wohngebäude und einem Hotelkomplex bebaut. Das Quartier weiter östlich wurde unter anderem durch die Sanierung der ehemaligen Diamantenbörse aufgewertet. Im nördlichen Block zwischen Stiftstraße und Bleichstraße hat das TurmCarrée einen städtebaulichen Impuls gesetzt.

Planungsziele
Beide Standorte werden mit dem Ziel entwickelt, Wohnhochhäuser zu errichten. Sie sollen die Frankfurter Skyline und den Hochhauscluster der nördlichen Innenstadt stadtgestalterisch ergänzen. Um für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen Wohnraum zu schaffen, soll der angestrebte Wohnungsmix verschiedene Wohnungs- und Haushaltsgrößen ermöglichen und auch mietpreisgedämpften oder geförderten Wohnungsbau umfassen. Durch Läden und Gastronomie in den Erdgeschossen sollen die angrenzenden Straßen belebt und der Einzelhandelsstandort ergänzt werden.

Auf dem knapp 6.000 großen Telekom-Areal ist ein Ensemble aus Wohnhochhäusern geplant, die 80, 50 und 40 Meter hoch sein werden. Auf etwa 34.000 Bruttowohnfläche sind etwa 170 Wohnungen vorgesehen. 30 % davon werden mietpreisgebunden angeboten, um das Mietniveau in diesem Bereich der Innenstadt zu dämpfen. Eine knapp 1.000 große Kindertagesstätte ist im ersten Obergeschoss geplant. In der Sockelzone sind Läden und Gastronomiebetriebe vorgesehen. Die Platzfläche an der Stiftstraße soll vergrößert und aufgewertet werden. Die rückwärtigen Grundstücksbereiche sind weiterhin von Einrichtungen der Deutschen Telekom belegt.

Projektverlauf
Die Beschlüsse zur Aufstellung der Bebauungspläne wurden für den Plan Nr. 874 im Januar 2011 und für den Plan Nr. 845 Ä im Mai 2015 von der Stadtverordnetenversammlung gefasst. 2012 wurde ein Wettbewerb durchgeführt, den der Architekt Max Dudler für sich entschied. Es wurden Umweltstudien erarbeitet und die Planung hinsichtlich mietpreisgedämpfter Wohnungen und sozialer Infrastruktur konkretisiert und abgestimmt. Anschließend wurde der Entwurf des Bebauungsplans gefertigt und im Sommer 2015 offengelegt. Ein städtebaulicher Vertrag, der zum Planungsrecht ergänzende Regelungen enthält, wurde im Dezember 2015 geschlossen. Der Bebauungsplan Nr. 845 Ä ist am 01.11.2016 in Kraft getreten.


Projektleitung

Frau Karen Vogel

Telefon: +49 (0)69 212 46490
Telefax: +49 (0)69 212 30731