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Hanauer Landstraße

Westlich Osthafenplatz


Städtebaulicher Entwurf

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Die Fertigstellung der westlich des Gebiets liegenden Europäischen Zentralbank im Jahr 2014 führte in den letzten Jahren verstärkt zu baulichen Investitionen in ihrem Umfeld. Im Geltungsbereich wurde ein größeres Bürogebäude für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an der Einmündung Hanauer Landstraße/Ferdinand-Happ-Straße realisiert, ein Projekt mit zirka 280 Einzimmerapartments nördlich der Ferdinand-Happ-Straße steht kurz vor Baubeginn.
Umsiedlungsabsichten größerer Gewerbebetriebe und Umstrukturierungs- und Aufwertungsabsichten von Eigentümern größerer zusammenhängender Flächen südlich der Hanauer Landstraße führten in der jüngsten Vergangenheit zu Überlegungen, einzelne Teilflächen neu zu strukturieren und aufzuwerten.
Frankfurt hat aktuell einen hohen Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Gemäß Bevölkerungs- und Haushaltsprognose des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2030 auf insgesamt 724.000 Einwohner ansteigen. Basierend auf dieser Prognose hat das Institut Wohnen und Umwelt AS&P (IWU) eine Wohnungsbedarfsprognose erstellt. Demnach besteht im Zeitraum von 2009 bis 2030 ein Wohnungsbedarf von circa 32.000 Wohneinheiten (bis zu 26.500 Wohneinheiten bis 2020 und 5.500 Wohneinheiten bis 2030).

Planungsgebiet
Das rund 12 Hektar große Plangebiet liegt im Stadtteil Ostend beidseits der Hanauer Landstraße, die als Rückgrat des Gebietes in den letzten Jahren einer starken Umstrukturierung vom klassischen Gewerbegebiet hin zu einem Gebiet für Dienstleister (Informationstechnologie- und Werbebranche) und Autohäuser unterworfen war.
Der Geltungsbereich des Plangebiets wird im Norden durch die Bahngleise begrenzt. Im Osten verläuft die Geltungsbereichsgrenze entlang des Flurstücks 5/10, Flur 414, und der Launhardtstraße bis zur Hanauer Landstraße und dann weiter über den Osthafenplatz bis zum Nordbecken des Osthafens. Im Süden verläuft die Grenze entlang der Duisburger Werft bis zur Honsellbrücke und dann im Westen entlang der Honsellstraße bis zur Hanauer Landstraße, wo sie auf Höhe der Hausnummer 97 wieder an die Bahngleise anschließt.

Planungsziele
Mit dem Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, auf den Grundstücken beidseits der Hanauer Landstraße und nördlich der Ferdinand-Happ-Straße gemischt genutzte Stadtquartiere mit einem hohen Wohnanteil und der erforderlichen sozialen Infrastruktur zu entwickeln. Die öffentliche Erschließung und Durchwegung ist zu verbessern beziehungsweise entsprechend der beabsichtigten Nutzungsstruktur erstmalig zu schaffen.
Für das südlich der Mayfarth-Straße gelegene Grundstück sind die planerischen Voraussetzungen für eine gewerbliche Nutzung zu schaffen, die zwischen den gemischt genutzten Stadtquartieren und der östlich angrenzenden Hafennutzung so vermitteln soll, dass die zulässige Weiterentwicklung des Gewerbes im Osthafen nicht eingeschränkt wird.
Grundlage für die Entwicklung des Bebauungsplans bildet die städtebauliche Rahmenplanung „Neuordnung Hanauer Landstraße, Danziger Platz und Umgebung“.

Projektverlauf
Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 900 „Hanauer Landstraße – westlich Osthafenplatz/ Launhardtstraße“  wurde am 03.04.2014 gefasst. Die frühzeitige Bürgeranhörung fand am 04.11.2014 statt. Die frühzeitige Behördenbeteiligung wurde vom 27.07.2015 bis 04.09.2015 durchgeführt.
Zurzeit wird der Bebauungsplanentwurf für die Offenlage erarbeitet.


Projektleitung

Herr Michael Holthaus

Telefon: +49 (0)69 212 31790
Telefax: +49 (0)69 212 30731