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Das Konzept „Günthersburghöfe“ gewinnt den Wettbewerb
- Friedberger Landstraße / Südlich Wasserpark – („Innovationsquartier“)

Der Städtebauliche Wettbewerb zu den Flächen östlich der Friedberger Landstraße und südlich des Wasserparks („Innovationsquartier“) ist entschieden. Der Entwurf des Frankfurter Büros tobeSTADT, an dem auch Stefan Bernard Landschaftarchitekten und das Büro Kölling und Voigt beteiligt waren, wurde durch die Jury am 30.09.2017 prämiert. Die Architekten und Stadtplaner haben ihrer Entwurfsidee den Namen „Günthersburghöfe“ gegeben.
 
Das Konzept „Günthersburghöfe“ von tobeSTADT, Stafan Bernard Landschaftsarchitekten sowie Kölling und Voigt Architekten greift spezifische Qualitäten des Frankfurter Nordends in zeitgemäßer Form durch eine kompakte Blockrandbebauung auf, die an ihrem Nordrand mit einer Promenade einen deutlichen Abschluss zu den Grünflächen bildet. Dabei sollen die wesentlichen Grünelemente des Abenteuerspielplatzes, der Kleingärten im Süden sowie der wertvollen Gehölz- und Baumbestände im Norden dauerhaft erhalten werden. Am Ostrand wird der Günthersburgpark durch ein Band aus Kleingärten, die in ein öffentliches Wegenetz eingebunden sind, mit dem Wasserpark verbunden. 

Der Entwurf sieht darüber hinaus als Sonderbaukörper die nachzuweisende Grundschule am Nordostrand sowie ein Generationenzentrum und ein Baugruppenhaus am Quartiersplatz westlich des Abenteuerspielplatzes vor. Durch die herausgelöste Lage des Schulstandorts sollen die „Günthersburghöfe“ von der großflächigen Sondernutzung und ihrem Anliegerverkehr entlastet werden. 

Für die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung Hungener Straße wird eine vorsichtige Nachverdichtung  und Ergänzung der Blockränder auf der Nordseite der Straße vorgeschlagen. Die Flächen südlich könnten perspektivisch ebenfalls in Blockrandstrukturen umgebaut werden.

Weitere Wettbewerbsteilnehmer waren (in alphabetischer Reihenfolge):

- BJP und Treibhaus Landschaftsarchitektur
- faktorgrün, Disch, Schüler
- KH Studio
- Krieger
- raumwerk


Klimatische Untersuchung der eingereichten Wettbewerbsbeiträge


Für die eingereichten Wettbewerbsarbeiten wurde ein Sachverständigenbüro beauftragt, die Auswirkungen der Bebauung auf die bestehenden Siedlungsstrukturen sowie in Hinblick auf die mikroklimatische Situation zu untersuchen und zu simulieren, um die Klimaverträglichkeit der Bebauung zu prüfen. Die Ergebnisse sind maßgeblich in die Wettbewerbsentscheidung eingeflossen.