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Fechenheim - Aktiver Kernbereich

Stadterneuerungsverfahren nach dem Bund-Länder-Programm
"Aktive Stadt- und Ortsteilzentren"


Stadterneuerung

Stadtteil:




Darstellung in Projektkarte

Planungsanlass
Der Kernbereich Fechenheims wurde mit Bescheid des Landes vom 31.10.2008 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ aufgenommen.
Als industriell geprägter Stadtteil ist Fechenheim seit einigen Jahrzehnten besonders stark mit dem wirtschaftlichen, demographischen und gesellschaftlichen Strukturwandel konfrontiert. Insbesondere auf Grund der Deindustrialisierung und des damit verbundenen Stellenabbaus der stadtteilbezogenen Arbeitgeber, ist eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote zu verzeichnen.
Durch die vermehrte Konkurrenz von großen Einkaufszentren und Filialen großer Handelsketten ist der spezialisierte Einzelhandel, der traditionell in den Stadt- und Stadtteilzentren angesiedelt ist, kaum noch überlebensfähig. Immer mehr leerstehende Ladenflächen im Kernbereich Fechenheims sowie der Trend zu wenig einladenden „Billigläden“ und Spielhallen sind ein Resultat dieser Entwicklung.
Hinzu kommt eine Unterversorgung im Bereich des Wohnangebotes für Junge Familien der mittleren und gehobenen Einkommensklassen, fehlende attraktive Grün- und Freiflächen sowie die Überlastung der Straßen des Kernbereiches durch Pendlerverkehr.

Planungsgebiet
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von ca. 31 ha und erstreckt sich um den Hauptgeschäftsbereich in der Straße Alt-Fechenheim. Es beinhaltet die umliegenden Straßenzüge mit allen relevanten Verkaufs,- Gewerbe- und Potenzialflächen. Im Westen wird es von der Konstanzer Straße und der Fachfeldstraße, im Osten durch den Main begrenzt. Die Eingänge zum Hauptgeschäftsbereich in der Straße Alt-Fechenheim, von der Straßenbahnabzweigung im Norden bis zur Grenze des Friedhofs im Süden, von dort abgestuft über den Einbiglerweg, die Starkenburger Straße und die Sedanstraße bis zur Fachfeldstraße, bilden die weiteren Begrenzungen.

Planungsziele
Die Potenziale Fechenheims in den Bereichen Einzelhandel und Versorgung, Wohnen, Kultur, Freizeit und als Arbeitsort konnten bislang nicht ausreichend aktiviert werden.
Das Förderprogramm ermöglicht es, durch eine Aktivierung und Vernetzung von Akteuren und Initiativen positiv auf die Entwicklung einzuwirken sowie Fechenheim in seiner Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Neben der Stärkung der Haupteinkaufsstraße im Ortszentrum und der damit verbundenen Verbesserung der Grundversorgung sind weitere Ziele: die Schaffung neuer Wohnangebote, die Sanierung der das Ortsbild prägenden Gebäude sowie die städtebauliche Aufwertung von Straßen und Freiflächen. Insbesondere die unmittelbare Lage am Main stellt hier ein großes Potenzial dar.

Projektverlauf
Im September 2009 wurde die Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzepts für den Kernbereich Fechenheims in Auftrag gegeben. Das Integrierte Handlungskonzept bildet die planerische Grundlage für die Umsetzung des Förderprogramms. Es stellt die Strategie für die Aktivierung des Kernbereichs dar und ist zugleich das Arbeitsprogramm für die Gesamtlaufzeit des Verfahrens. Es dient zur Vermittlung der Vorhaben gegenüber Bürgern, Investoren und anderen Kernbereichsakteuren. Das Integrierte Handlungskonzept wurde am 30.09.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen (§ 8811).

Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 25.03.2010 (§ 7871) wurde das Fördergebiet vorab bereits gemäß § 171 b Baugesetzbuch (BauGB) förmlich als Stadtumbaugebiet festgelegt. Dies ist Voraussetzung für künftige Bewilligungen von Fördermitteln, macht aber gleichzeitig auch deutlich, dass alle politischen Gremien der Stadt hinter der Durchführung des Programms stehen.

Der integrierte Ansatz des Erneuerungsprogramms in öffentlich-privater Partnerschaft sowie die hohen Qualitätsanforderungen des Förderprogramms setzen ein engagiertes Management der Umsetzungsprozesse voraus. Zentraler Bestandteil hierbei ist das „Kernbereichsmanagement“, das die relevanten Akteure einbinden und die Programmumsetzung sicherstellen soll. Im Sinne der Leitlinien zum Förderprogramm soll das Kernbereichsmanagement nicht durch die Verwaltung selbst, sondern durch ein externes Büro erbracht werden. Für diese Beauftragung wurde ein EU-weites Ausschreibungsverfahren durchgeführt.

Das Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main hat der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG den Zuschlag für die Durchführung des Kernbereichsmanagements in Fechenheim erteilt.
Die erste Aufgabe des Kernbereichsmanagements war die Einrichtung und Eröffnung eines Stadtteilbüros. Dort stehen nun zwei Mitarbeiterinnen der DSK, Frau Petra Günther und Frau Helena Schmidt, als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

 

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Projektleitung

Herr Gilbert Mayr

Telefon: +49 (0)69 212 30418
Telefax: +49 (0)69 212 30761